Weil wir die Bibel als einzigen verbindlichen Maßstab betrachten, müssen wir die Väter im Glauben ernst nehmen, denn es heißt: "Gedenkt eurer Führer, die das Wort Gottes zu euch geredet haben! Schaut den Ausgang ihres Wandels an, ahmt ihren Glauben nach." (Heb 13,7) und "Ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es allein zu euch gelangt?" (1.Kor 14,36). Das bedeutet, dass wir als Gemeinde Christi in Wien Teil der Gemeinde der ganzen Welt und der ganzen Geschichte sind; in dem, was wir tun und lehren, stehen wir in Verantwortung vor dem Herrn und Haupt der Gesamtgemeinde.
„A capella, alla capella, d. h. im Kapellstile, bedeutet in älteren Kirchenmusiken die Bewegung der Singstimmen ohne Instrumente, oder wenn ja solche den Gesang begleiten, das Fortgehen der Instrumente im Unisono mit den Singstimmen.“
– F. A. Brockhaus: Allgemeine Deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände. 1851 Leipzig.
Die Gemeinden der ersten Generationen nach den Aposteln vermitteln uns einen guten Eindruck davon, wie die Lehre unseres Herrn Jesus verstanden und gelebt wurde. Die Gemeinde vor dem Konzil von Nizäa ist deshalb ein wichtiger Referenzpunkt für uns. Was das bedeutet, zeigen die Beiträge unter Glaube und Tradition, besonders die 4 Eckpunkte Apostolischen Glaubens.
Scrollpublishing (David Bercot's Verlag und Online-Shop mit vielen wertvollen Artikeln und Informationen zu den frühen Christen, die Täuferbewegung und Jüngerschaft)
Die Frühe Kirche (Auszug aus dem Buch "Will the Real Heretics Pleas stand up", mehrere Artikel von David Bercot, in deutsch und mehreren Fremdsprachen)
Über das gemeinsame Essen (WAV)
Ein Begriff, der bereits im NT für das gemeinsame Essen geprägt wurde ist "Agape" (vgl. Judasbrief, Vers 12), der "Liebe" bedeutet und dort meist mit "Liebesmahl" wiedergegeben wird. Der Gedanke, dass es in einem christlichen Gottesdienst nicht nach Weihrauch, sondern nach Knoblauch duftet (oder anderen Küchengerüchen), ist uns vielleicht fremd; aber er ist biblisch und verdient allein deshalb unsere besondere Aufmerksamkeit. Um 200 gibt uns Tertullian eine Beschreibung der Agape, die ganz gut zeigt, wie es in neutestamentlicher Zeit gewesen ist:
"Da ich, geliebter Marcianus, Deine Bereitwilligkeit zum Wandel im Dienste Gottes kenne, der allein die Menschen zum ewigen Leben führt, bin ich mit Dir voll Freude und bete für Dich, daß Du den Glauben unerschrocken bewahren und dadurch Gott gefallen mögest. ... Zu Deiner Befestigung im Glauben möchten wir Dir in Kürze zeigen, wie die Wahrheit verkündigt wurde. Wir senden Dir diese Darstellung als eine Erinnerung über die Grundlehren." (Irenäus von Lyon, + um 200) Ich habe seine ganze Schrift diese Tage gelesen und kann sie als eine Zusammenstellung der guten Gründe, an Jesus Christus zu glauben, wärmstens empfehlen. Einige Zitate daraus habe ich im beiliegenden PDF zusammengestellt. Das ganze Werk findet Ihr unter: www.unifr.ch/bkv/kapitel1671.htm (gut an einem Abend zu lesen)
„Die Griechen nennen Ihn den Logos, das ist passender als wir Römer es tun, die Ihn das Wort bzw. die Rede nennen. Denn Logos bedeutet sowohl die Rede als auch die Vernunft. Und Er ist sowohl die Stimme als auch die Weisheit Gottes.“ (Laktantius ca 310) Wenn es schon damals schwer war, dieses Wort zu verstehen, das so wesentlich ist, um Jesus oder die Dreieinigkeit zu begreifen, wie schwer ist es dann erst für uns heute? Diese Andacht ist ein Versuch, uns den Logos Gottes näher zu bringen: Das Wort wird Fleisch (PDF)
Durch die Medien geistert immer wieder einmal der Begriff „Armutsfalle“, denn unsere wirtschaftsliberale Gesellschaft macht sich natürlich ihre Gedanken über die Opfer des freien Marktes. Aber ist wirklich Armut das Problem? Sollten wir nicht viel eher von der Wohlstandsfalle reden? Nein, ich meine das keineswegs zynisch, sondern ich denke an ein paar bemerkenswerte Aussagen des Herrn Jesus zum Thema Armut und Reichtum .... (aus dem Vorwort)
Ein Beipiel für die praktische Bedeutung der Kirchengeschichte ist das Beispiel für ein tägliches geistliches Leben, das die frühe Kirche uns gibt. Eigentlich steht das alles auch in der Bibel, aber ihre Anwendung macht diese Bibeltexte für uns vielleicht erst "sichtbar", die wir lange Zeit überlesen haben; wo uns auch Vorbilder fehlen, die uns in der Anwendung angeleitet hätten. Es geht um das tägliche Gebetsleben zu festen Zeiten und um das "kleine 1x1" unserer Gerechtigkeit: Beten, Fasten, Almosen. Die Strukturen, die hier vorgeschlagen werden sollen stützende, aber keine einengende Funktion haben.
Vom unablässigen Beten
Das kleine 1x1: Beten, Fasten, Almosen
Willi: Gedanken über Strukturen im geistlichen Leben (mp3)