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 <title>Lebensberichte</title>
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 <description>Die Taxonomieansicht in einer Tiefe von 0.</description>
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 <title>Gott ist ein Gott der Begegnung</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/node/122</link>
 <description>&lt;p/&gt;
&lt;h1&gt;“Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe”, spricht der Herr, “Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.” &lt;/h1&gt;
&lt;p&gt; Jeremiah 29:11&lt;/p&gt;
&lt;p/&gt;
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 <category domain="http://gemeinde.christi.at/Gott-begegnen">Gott begegnen</category>
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 <pubDate>Sat, 27 Jun 2009 09:42:03 +0200</pubDate>
 <dc:creator>admin</dc:creator>
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 <title>Ernst Marx, Trier</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Ernst-Marx</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Meine Suche nach der Wahrheit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Kind wuchs ich in einem Dorf auf und wurde in einem sehr strengen Elternhaus im römisch-katholischen Glauben erzogen. Es gab in meinem Heimatort keine Alternative zu anderen religiösen Richtungen. So besuchte ich zwangsläufig die römisch-katholische Bekenntnisschule. Hier musste ich ganze auswendig gelernte Bibelabschnitte vortragen, ohne dass mir der Zugang zu einem persönlichen Glauben an Jesus Christus, auch nur annähernd, erklärt wurde. Den Grund sehe ich im nach hinein darin, dass die Lehre der Kirche damals „über Gottes Wort“ stand und heute immer noch steht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wurde ich seinerzeit als Messdiener angehalten, an der Eucharistiefeier teilzunehmen und bestimmte Texte in Latein auswendig aufzusagen. Die Bedeutung der Worte selbst zu kennen, war dabei zweitrangig. Ich sah mich in ein System hineingezwängt, in dem ich, ohne über Sinn und Unsinn kirchlicher Weisung nachzudenken, lediglich zu funktionieren hatte. Ab dem Zeitpunkt der Erstkommunion, dem angeblich schönsten Tag in meinem Leben, kam noch durch regelmäßiges zur Beichte gehen, ein besonderer Druck dazu. Sehr oft quälten mich Gedanken, dass ich nach dem „Sündenkatalog“ die ein- oder andere Verfehlung dem Priester nicht gebeichtet hatte. Damit behielt ich immer ein schlechtes Gewissen. Zur „Buße“ wurden mir in der Regel mehrere „Vater unser“ oder andere vorgegebene Gebete, wie etwa an die „Gottesmutter Maria“ gerichtet, auferlegt. Anstatt auf den einzigen Mittler zwischen uns Menschen und dem himmlischen Vater hinzuweisen (1. Timotheus 2, 5), sollte ich mich außerdem an so genannte „Kirchenheilige“ wenden. Einer davon war unser Kirchenpatron, der am Kirchweihfest, der „Kirmes“, mit folgendem Liedtext angerufen wurde: „Heiliger Sebastian, nimm dich unser hilfreich an …“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstatt wie heute zu Jesus Christus, wurde immer wieder eine enge Bindung zur Kirche angestrebt. Natürlich hat uns Kinder auch so manches in der römisch-katholischen Kirche fasziniert. Dies war zum einen die besondere Ehre als Messdiener vorzubeten, eine Fahne zu tragen oder das an Ketten aufgehängte Weihrauchfass in einem kurzen- und langen rhythmischen Schwung Richtung Altar und Priester zu bewegen. Der im Messdienerunterricht für hohe kirchliche Festtage eingeübte Einzug, Altardienst und Auszug glich eher einer Theateraufführung und beeindruckte die eigenen Sinne, wie auch die der Gläubigen, die dem „Schauspiel“ mehr oder weniger passiv folgten. Der Tabernakel, da wo angeblich das Allerheiligste, der Leib von Christus in Form einer Oblate, Hostie genannt, wohnte, durfte nur vom Priester geöffnet und geschlossen werden. Was sagt das Neue Testament dazu: „Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind“ (Apostelgeschichte 17, 24).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine besondere Hochstimmung herrschte bei der Fronleichnamsprozession, wo der Priester mit der „Monstranz“ unter einem Baldachin auf einem Farn- und Blumenteppich einher schritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitet wurde die Prozession von einer Blasmusikgruppe des Nachbardorfes, die mich besonders anrührte und begeisterte. Dabei war das Abschlusslied „Großer Gott, wir loben dich, …“ in der alten Dorfkirche der absolute Höhepunkt. Ich war am Ende des Lobpreises fast immer heiser, da ich vergeblich versuchte stimmlich gegen Posaunen und Trompeten, meine Lieblingsinstrumente, anzukommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft hatte ich das Gefühl, wurde sehr großen Wert auf die äußere Haltung innerhalb der Kirche gelegt. Nur immer das tun, was andere auch tun. Anstatt die Augen zu schließen und sich über den innwendigen Menschen Gott zu nähern, herrschte, anstatt von Gott gewollte Frömmigkeit, eher Scheinfrömmigkeit vor. Im Eintauchen der Finger in den von Bakterien verseuchten Weihwasserkessel mit anschließendem Bekreuzigen beim Betreten und Verlassen der Kirche wurde dies besonders deutlich. Selten entdeckte ich während des Kirchenaufenthaltes einen fröhlichen Gesichtsausdruck in der Mimik der „Kirchgänger“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von einer Entscheidung für oder gegen Christus war nie die Rede. So wurde mir damals u. a. gesagt, dass die römisch-katholische Kirche die „Alleinseligmachende Kirche“ sei. Da ich keinen Vergleich zu anderen Glaubensrichtungen hatte, ließ ich es, im Vertrauen die Wahrheit zu hören, darauf beruhen. Heute weiß ich, dass nach Apostelgeschichte 4, 12 allein der Herr Jesus Christus selig oder heilig macht; und demnach jede menschliche Selig- oder Heiligsprechung eine Farce ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Merkmal ist immer noch, dass sich im Gegensatz zur Heiligen Schrift unsere beiden großen Volkskirchen auf zwei Grundpfeiler, nämlich die „Erbsündenlehre“ (eine Erfindung der römisch-katholischen Kirche) und die „Kinder- oder Säuglingstaufe“ stützen. Doch die Bibel kennt weder die Kindertaufe noch die Erbsündenlehre. Der Glaube, an 1. Stelle, kommt nach wie vor aus der Predigt und die Predigt durch das Wort Christi (Römer 10, 17), und danach die „Glaubenstaufe“ (Markus 16, 16).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit zehn Jahren stand ich kurz vor dem Eintritt ins Kloster (römisch-katholisches Internat), um Priester zu werden. Als dieser Wunsch, Gott zu dienen, sich aber im kirchlichen Verbot, nicht heiraten zu dürfen, zerschlug, wählte ich einen weltlichen Beruf. Eine Tante von mir, die Missionsschwester in Afrika war, gab mir bei ihrem letzten Heimataufenthalt, bevor sie in ihr geliebtes Uganda zurückkehrte, um dort zu sterben, folgendes Gebet mit auf meinen Lebensweg: „Herr, zeige mir den Weg, den Du mich führen willst!“ Dieses Gebet wurde von Gott, dem Vater von Jesus Christus, meinem Retter, erhört. Doch anders als das wohl meine Tante damals ahnen-, und auch ich mir für die Zukunft vorstellen konnte. Noch heute zählt es zu meinem täglichen Reden mit Gott. Dazu bete ich IHN, den Vater, im Namen meines Herrn Jesus Christus an, so wie es die Heilige Schrift fordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nützt den Gläubigen in der römisch-katholischen Kirche das immerwährende Anrufen Gottes mit den Worten „Erbarme Dich unser“? Seit dem 1. Pfingstfest nach der Auferstehung von Christus, dem Gründungstag der Gemeinde Christi, will Gott durch das Befolgen Seiner Frohen Botschaft sich unser aller erbarmen. Damals stellten die Zuhörer dem Apostel Petrus, der damit das Himmelreich uns Menschen aufschloss, die Frage: „Was sollen wir tun?“ Die Antwort gilt auch uns heute: „Tut Buße (kehrt um), und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes“ (Apostelgeschichte 2, 37 – 38).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bringt in dem Zusammenhang absolut nichts, sondern ist Gott ein Gräuel, wenn wir für unsere verstorbenen Lieben beten, dass Gott sich ihrer erbarmen soll. Diese hatten in ihrem Leben die Möglichkeit umzukehren. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Übrigens: Das Gnadenangebot Gottes gilt nur bis zu unserem irdischen Ableben oder darüber hinaus bis zur Wiederkunft von Jesus Christus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere zukünftige Heimat wirklich der Himmel sein soll, müssen wir erst einmal mit Gott Vater durch Seinen Sohn Jesus Christus versöhnt werden. Wer nicht im Gehorsam des Glaubens durch eine bewusste Umkehr den Sohn Gottes als Herrn und Retter angenommen hat, dem fehlt der Friede Gottes. Er ist nicht wiedergeboren aus Wasser und Geist. Die dem Willen Gottes entgegenstehende Handlung der Kinder- oder Säuglingstaufe hat ihn ohne bewusste, eigene Entscheidung nicht zum „Christen“ gemacht. Auch eine nachträgliche Zustimmung oder Beteuerungen während Erstkommunion oder Konfirmation machen aus einem „Scheinchristen“ noch lange keinen Christen, der Hoffnung auf ewiges Leben hat. Er befindet sich nach wie vor im geistlichen Machtbereich Satans und nicht im Machtbereich von Christus!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie heuchlerisch für einen wiedergeborenen Christen ist das Verhalten eines römisch-katholischen Priesters, wenn er die Heilige Schrift den gläubigen Katholiken zugewandt hochhält und die Aussage macht „Wort des lebendigen Gottes“. Es bleiben leere Worte, weil er sich selbst nicht an die Schrift hält. Außerdem kennt das Neue Testament grundsätzlich kein besonderes Priestertum, wie es in der römisch-katholischen Kirche praktiziert wird, sondern nur das allgemeine Priestertum aller Gläubigen (1. Petrus 2, 5 und Offenbarung 1, 5 – 6). Die evangelischen Kirchen haben sich von dieser in der Reformationszeit so hoch gehaltenen Wahrheit längst verabschiedet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo wir uns nicht unseres Heils gewiss sind, haben wir es mit einem geistlich toten Glauben zu tun. Seines Heils gewiss zu sein, bedeutet Sicherheit; und wer will schon darauf verzichten, wenn es um ewiges Leben oder ewige Verdammnis geht? Menschen, die keine Christen waren oder ein anderes Evangelium hörten und diese Erde bereits verlassen haben, sollten wir getrost unserem Schöpfer anvertrauen. Er, Christus, wird ihnen allen bei Seiner Wiederkunft ein gerechter Richter sein. Dann wird es aber auch für viele ein böses Erwachen geben, die den Lügen der Irrlehrer, anstatt der Heiligen Schrift, glaubten: „Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun“ (Offenbarung 22, 15).       &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch sind die Aussagen „Ich bin ein katholischer- bzw. ev. Christ, oder andere menschlich erdachte Sondernamen“ keine biblischen Bezeichnungen und führen bei Außenstehenden zu nichts weiter als Irritationen. Da diese Abgrenzungen nur Spaltungen dokumentieren und vor Gott Sünde sind, werden sie vermutlich einst sehr ernste Konsequenzen vor dem Richter der Welt haben. Denn damit wurde die Einheit der Christen unmöglich gemacht. Erinnern wir uns doch nur einmal an die Worte von Jesus, die Er an den himmlischen Vater richtete: „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast“ (Johannes 17, 20 – 21). Die von Menschen angestrebte Zusammenführung von so genannten Christen in der Ökumene stellt in Wirklichkeit nicht mehr als eine künstliche Form von Einheit dar. Für mich ist die Ökumene nichts anderes als Verrat am christlichen Glauben; ein wahres Meisterwerk des Teufels.    &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein entscheidendes positives Merkmal in meinem Leben war, dass mir in Elternhaus und Schule diszipliniertes Verhalten mit einhergehendem Gehorsam nahe gebracht wurde. Hier liegen, davon bin ich überzeugt, die Wurzeln für meinen heutigen Glaubensgehorsam. Dank damaliger Anerkennung menschlicher Autorität fällt es mir heute leicht, göttliche Autorität anzuerkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie viele Irrwege ich in meinem Leben ging, kann ich heute nicht mehr aufzählen. Doch in einem Punkt bin ich mir absolut sicher, mein himmlischer Vater hat mich nie aus dem Blickfeld verloren. Er führte mich an körperliche Leistungsgrenzen heran, wie etwa dem Durchstehen von vier Marathonläufen. Für mich lag darin die Vorbereitung auf den „geistlichen Marathonlauf“, den ich in diesem Leben dauerhaft in meinem Glaubenskampf zu bestreiten habe. Er endet nicht an einer irdischen Zielankunft, sondern hat die himmlische Wohnung, die mein Herr schon bereitet hat, (Johannes 14, 1 – 3) als Ziel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott, mein Vater, hat in Seiner nicht vergleichbaren grenzenlosen Liebe, indem Er Seinen eigenen Sohn für meine Sünden sterben ließ, meine Verfehlungen zwar zugelassen und mir dennoch unverdiente Gnade geschenkt. Heute unterscheide ich klar und deutlich zwischen einer konsequenten Umkehr zu Gott und damit einem „Einst“ und „Jetzt“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Brief des Apostels Paulus an die Epheser steht, und das gilt uns heute gleichermaßen: „Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr selig geworden -; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen“ (Epheser 2, 1 – 10) und im 2. Korintherbrief 5, 17 schreibt er: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie viele Verlorene reden dagegen von einem „lieben Gott“ und denken dabei nur an „Allversöhnung“. Mit der satanischen Lüge „Christus ist pauschal für die Sünden aller Menschen am Kreuz gestorben“; wir brauchen nichts mehr weiter zu tun, als dies zur Kenntnis zu nehmen, hat ernste Folgen. Der einzig wahre Gott ist der Vater meines Herrn Jesus Christus. Er, der gerechte Gott, der Sünde und Schuld nicht durchgehen lässt, weil Er ein heiliger Gott ist, hört uns, wenn wir Ihn ernsthaft anrufen (Psalm 50, 15). Nur die können einst die Gemeinschaft mit IHM im Himmel haben, die ebenso geheiligt sind, indem ihre Sünden durch das Blut Seines Sohnes Jesus Christus in der Glaubenstaufe abgewaschen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wird eine unsichtbare und doch reale Gefahr von den meisten unterschätzt. Solange wir auf dieser Erde leben, wird der Widersacher von Jesus Christus, der Satan, auch Vater der Lüge genannt (Johannes 8, 44), alles daran setzen, um nur eins zu bewirken: Menschen dürfen auf keinen Fall Jesus Christus nachfolgen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht. Am liebsten sind ihm „Scheinchristen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mich persönlich an ein Erlebnis in der Zeit meiner Umkehr, als ich mich noch nicht der Glaubenstaufe unterzogen- und damit noch keine Vergebung meiner Sünden hatte: Ich belegte damals ein Seminar beim Blauen Kreuz (Suchtkrankenhilfe). Am 1. Abend betonte ich lautstark gegenüber anderen Seminarteilnehmern, dass der Teufel bewusst Wahrheit mit Unwahrheit vermischt. In der Nacht, als ich kurze Zeit aufwachte, merkte ich plötzlich einen Würgegriff am Hals, ohne jemand zu sehen. Ich bekam kaum noch Luft und konnte nur noch still Jesus um Hilfe bitten. Die unsichtbare Umklammerung löste sich langsam. Einen ähnlichen Angriff erlebte ich noch einmal zu Hause, war aber dann vorbereitet und wendete mich sofort an Jesus, der mir zum 2. Mal zu Hilfe kam. Wie beruhigt kann ich heute, nach der Glaubenstaufe, im Machtbereich von Christus sein, wenn ich in 1. Johannes 5, 18 folgende Worte lese: „Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer von Gott geboren ist, den bewahrt er, und der Böse tastet ihn nicht an“.      &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus kennt die List und Tücke des Teufels genau und weiß um die Menschen, die diese Macht unsichtbar gebunden hat und die in ihrer Ahnungslosigkeit auf dem breiten Weg in die ewige Verdammnis sind: „Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden“ (Matthäus 7, 13 – 14)! Wer will da noch die breite Masse der so genannten „Namenschristen“ als gerettet ansehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Erfahrung hat mir eines gezeigt: Nur im Glaubensgehorsam findet der Mensch Frieden (Ruhe) mit Gott. Und nur so ist Frieden mit unseren Mitmenschen und damit Frieden in der Welt zu erreichen. „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3, 36).   &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit der Worte von Jesus erlebe ich jedes Mal, wenn ich anfange in meiner eigenen Familie über den Glauben an Jesus Christus zu sprechen. Was sagt Er über die Entzweiungen wiedergeborener Christen mit ihren Verwandten in Fragen des Glaubens: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden“ (Matthäus 10, 34 – 39).          &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle sollten die, die sich für intelligent halten, klug sein, und folgende Worte der Heiligen Schrift nicht oberflächlich in den Wind schlagen: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“ (Johannes 1, 12) und „Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht“ (1. Johannes 5, 12). Und deshalb: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht …“ (Hebräer 3, 7 – 8).          &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ein großer Betrug unserer Volks- und Massenkirchen, dass sie ihren „Mitgliedern“ eine Sicherheit zusprechen, die es aufgrund ihrer eindeutig weltlich orientierten- und damit gottfeindlichen Einstellung, „Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott“ (Jakobus 4, 4) nicht gibt. Dazu gehört auch der „interreligiöse Dialog“ mit anderen Glaubensrichtungen, die den Absolutheitsanspruch des Herrn Jesus Christus „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14, 6) nicht anerkennen. Um niemandem zu nahe zu treten, wählt man stattdessen den „breiten Weg“ mit der Aussage: Wir glauben „alle an den einen Gott“ und betrügt sich damit selbst!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Umkehr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein entscheidender Schritt für meinen heutigen Glauben als Christ war der Austritt aus der römisch-katholischen Kirche im Jahre 1981. Es war ein harter innerer Kampf, der diesem Entschluss voranging. Ein Argument damals war der Vergleich mit anderen mir nahe stehenden Bezugspersonen. Diese als „fromm“ geltenden Katholiken gaben vor, Christen zu sein, aber setzten mir in ihrem Alltagsverhalten derart psychisch zu, dass ich mir sagte, dann lieber kein Christ mehr zu sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaubte zwar immer noch an die Existenz eines Gottes, doch rückten für mich andere weltliche Interessen, wie etwa der Bau eines Einfamilienhauses oder danach der Langstreckenlauf in den Vordergrund. Ich begann mich in gewissem Sinne auf dieser Erde „einzurichten“, um mich, wie es wohl die meisten tun, selbst zu verwirklichen und von den Menschen anerkannt zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch eines Tages kam in mir der Gedanke auf, was wird sein, wenn du einmal siebzig Jahre und älter bist und schaust zurück, was war dann der Sinn deines Lebens? Ich dachte über mein Leben nach. Die Suche nach dem Sinn des Lebens begann. In dieser Zeit schenkte mir Gott einen Überblick über die verschiedenen Religionen. Es fing damit an, dass ich eines Tages in unserem Briefkasten eine buddhistische Zeitschrift vorfand, die ich nicht bestellt hatte. Also beschäftigte ich mich mit dem Buddhismus. Dann erschienen die Zeugen Jehovas an der Haustüre, die mir einredeten, Gesandte Gottes zu sein. Während ich mir ihren Versammlungsraum ansah, fühlte ich eine bedrückende Beklemmung in meinem Inneren. Sie überzeugten mich nicht und ich blieb auf Distanz. Dann erkundigte ich mich bei den „Heiligen der letzten Tage“ (Mormonen) nach deren Glaubensrichtung. Als man mir schließlich die Eintrittserklärung zum Unterschreiben vorlegte und ich zögerte, drohte man mir mit dem Schriftwort „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5, 29). Unter Tränen verließ ich diese selbst ernannten „Heiligen“. Eines bewirkte die Zeit mit den Mormonen im positiven Sinne, denn ich versöhnte mich wieder mit meinen Eltern. Dann besuchte ich die Bibelstunde in der ev. Kirche. Hier wurde die Bibel nur oberflächlich gelesen, es ging nicht in die Tiefe. Stattdessen war der Geräuschpegel in Verbindung mit dem begleitenden Klavierspiel beim Singen zwischendurch unangenehm hoch und nervend. Als dann noch der Pfarrer das uneheliche Zusammenleben von Mann und Frau auf meine Anfrage hin, tolerierte, blieb auch hier das Interesse von mir auf der Strecke. Dann wurde mir kurzfristig in meinem Büro an meiner Arbeitsstelle eine Hilfskraft zur Seite gestellt, die mir Bücher über den Islam und den Hinduismus zum Selbststudium mitbrachte. Außerdem beschäftigte ich mich mit Literatur wie Parapsychologie und Esoterik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich wieder einmal meine Eltern besuchte, machte mich mein Vater auf die Benutzung eines Pendels (eine Form des Zeichendeutens) aufmerksam. Eine Frau aus meinem Heimatort hatte ihm die richtige Handhabung erklärt, um u. a. angeblich schlechte Speisen und Getränke ausfindig zu machen. Auch ich versuchte damit umzugehen und es „funktionierte“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich hoffte ich auf diesem Weg dem wahren Glauben an Gott ein Stück näher zu kommen. Ich fragte während der Arbeit mit dem Pendel immer wieder: „Kommen diese Antworten von Gott?“ und immer wurde mir mit einem klaren „Ja“ diese Frage bestätigt. Achtzehn Monate lang war meine Freizeit, oft bis tief in die Nacht hinein, damit ausgefüllt. Es ging bis an die Grenze physischer und psychischer Belastung. In dieser Zeit erstellte ich u. a. den Buchtext mit dem Titel „Gott unser Ziel – Gemeinde Jesus“. Der Text sollte nach Aussage des Zeichendeutens die Bibel ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der geplanten Veröffentlichung dieses Buches stand ich kurz vor der Gründung einer eigenen Religionsgemeinschaft. So fand ich u. a. damals auf der Suche nach der Wahrheit in der „Einheitsübersetzung“ nicht, wie es die Lutherübersetzung richtig ausdrückt, das Wort „Zeichendeuten“ noch das Wort „Gottloser“. Ich war der festen Überzeugung, mit dem Zeichendeuten nicht gegen ein Gesetz Gottes zu verstoßen. Das Wort „Gottloser“, in der Einheitsübersetzung mit dem Wort „Frevler“ sinnentstellt, war für mich kein Begriff. Als Ahnungsloser betete ich zwar zu Jesus, ohne jedoch zu wissen, da mir die biblische Erkenntnis noch fehlte, dass ich gleichzeitig ein williges Werkzeug des Satans war. - Der bereits fertig gestellte Buchtext lag schon in einer Druckerei im Regal und wartete dort nur noch auf seine Vervielfältigung. Doch plötzlich stellten sich Hindernisse ein, die es, Gott sei Dank, nicht zum Druck kommen ließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;9. Juli 1990: - Als ich nicht mehr ein noch aus wusste, erreichte mich der Ruf Gottes. Ein junger Mann suchte an diesem Tag an meiner Arbeitsstelle, der Universität Trier, über die Telefonzentrale einen Schachspielpartner. Das Gespräch nahm meine Frau dort entgegen und bat mich um Weiterhilfe. Ich nahm das Telefonat an und versprach dem Wunsche des Anrufers nachzukommen. Doch das Gespräch endete nicht sogleich und schon lenkte für mich Gottes Geist das Thema auf die Frage: „Was ist wahrer Glaube an Gott?“ Fast schlagartig wurden mir vom anderen Ende der Leitung folgende Bibelverse vorgetragen: „Wer mir nachfolgt, der trage mir sein Kreuz nach“ und „Wer das Leben behalten will, der wird es verlieren“ sowie „Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese sehr ernsten Worte trafen mich zwar etwas unvorbereitet, aber sie verfehlten ihre Wirkung nicht. Ein erster Hinweis auf eine Gemeinschaft der Ev. Landeskirche mit ihren Veranstaltungen, zu denen ich noch eingeladen wurde, rundeten das Gespräch schließlich ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;20. Juli 1990: - Mit zwei von mir gewünschten Ansprechpartnern aus vorgenannter Gemeinde und gleichzeitig Vertreter zweier Generationen, die mir noch nicht persönlich bekannt waren, verabredete ich mich im Gemeindezentrum, verschwieg ihnen jedoch, so mir durch das Zeichendeuten signalisiert, bewusst meine wahre Absicht. Zum vereinbarten Zeitpunkt legte ich beiden den Buchtext, der die Bibel angeblich ablösen sollte, vor und beschrieb kurz dessen Entstehungsgeschichte. Erstaunliche Ruhe herrschte bei der sachlichen Atmosphäre, bei der mir bald folgende Bibelverse aus dem Alten und Neuen Testament vorgetragen wurden: 5. Mose 18, 9 – 12; 2. Kor. 11, 14; Matthäus 24, 11; Epheser 6, 10 – 20; Offenbarung 20, 10; Römer 3, 23 – 24; Jakobus 2, 10 – 11 und Johannes 1,5 – 10.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vers für Vers machte mir auf einmal klar, wer hinter diesen von mir mühsam erarbeiteten Texten wirklich steckte. Ein Schleier fiel mir langsam von den Augen und das Böse war plötzlich durch das Wort Gottes, hier die Lutherübersetzung, entlarvt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Absicht des Teufels, meine Gesprächspartner zu versuchen mit mir als Werkzeug, wurde von einem, der stärker war und ihn schließlich am Kreuz besiegt hat, dem Herrn Jesus Christus, vereitelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;21. Juli 1990: - Erste Tat: Wahlloses Aufschlagen eines kleinen, Neuen Testamentes, das der ältere Ansprechpartner mir am Vortag schenkte. Mein Blick fiel auf Apostelgeschichte 10, 42: „Er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten“. Für mich ein persönlicher Hinweis Gottes zu meiner Aufgabe in der Zukunft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;22. Juli 1990: - Sonntagvormittag. - Folgende Gedanken an den geplanten ersten Gottesdienstbesuch am Abend in bereits angedeuteter Gemeinde ließen mich einfach nicht zur Ruhe kommen: So etwas kann der Satan doch unmöglich wollen. Von der Neugier angetrieben und gleichzeitig von Gewissensbissen gepeinigt, fragte ich schließlich noch mal über das Zeichendeuten: Soll ich an dem Gottesdienst teilnehmen? Die Antwort lautete: „Ja“. Für mich noch einmal Zweifel und Grund zu der Annahme, ob hier wirklich der Satan dahinter stecken kann, wenn mir ein solcher Rat in dieser entscheidenden Lebensphase zukommt. Etwa zwei Stunden vor Gottesdienstbeginn wiederholte ich meine Frage vom Vormittag: Soll ich den Gottesdienst besuchen? Die Antwort lautete: „Nein“. - Ich warf das Pendel, mein vermittelndes Element beim Zeichendeuten auf den Wohnzimmertisch und sagte laut: „Weiche Satan!“ - Ein Schaudern durchzog meinen ganzen Körper und verebbte langsam. Seitdem ist das Zeichendeuten für mich tabu. - Gegen 23 Uhr schlug ich wiederum wahllos das kleine, Neue Testament auf und mein Blick fiel auf Offenbarung 2, 10: „… und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage“. Auf mich bezogen begann an diesem Abend die Zeit der Loslösung von meinem durch das Zeichendeuten ermittelten Buch- und Redetext.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;24. Juli 1990: - Dienstag. - Der Tag der Wende war gekommen. Das Gewissen hatte mir seit Sonntag keine Ruhe mehr gelassen und ich bat den älteren Ansprechpartner vom 20. Juli, als von mir bestimmter Entlastungszeuge, beim Loswerden meiner schweren Schuldenlast um 19 Uhr in der Gemeinde anwesend zu sein. Er begann mit einem in der Wortwahl frei gestalteten Einführungsgebet. Dann dankte ich dem Herrn, dass Er mich den Weg an diese Stätte habe finden lassen. Schließlich bekannte ich vor Gott meine bewusst und unbewusst auf mich geladenen Sünden und bat Ihn um Vergebung. Vom Gefühl her dachte ich damals, dass Gott mir durch ein „Übergabegebet“ meine Sünden vergeben hätte. Diese Ansicht vertreten auch heute noch die besagte Gemeinschaft der Ev. Landeskirche und einige Missionswerke. - Wann aber nach der Heiligen Schrift die Vergebung unserer gesamten Sündenschuld in Wirklichkeit erfolgt, wurde mir erst im Jahre 1999 mit Apostelgeschichte 2, 37 – 41 von einem Glaubensbruder einer Gemeinde Christi klar vor Augen geführt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. August 1990: - Als ich am frühen Morgen im Evangeliumsrundfunk u. a. die Worte hörte, jede Form von Okkultismus zu meiden, wurde mir auf einmal deutlich: Allein von okkulten Praktiken loszulassen, reicht nicht aus; ich muss mich so schnell wie möglich auch von dem okkulten Schriftgut trennen. Den ursprünglichen Plan, mit den genannten Schriften als Beweismittel gegen den Satan zu kämpfen, um seine List und Tücke aufzudecken, verwarf ich schließlich aufgrund von Apostelgeschichte 19, 19, wo steht: „Viele aber, die Zauberei getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich …“. Mein älterer Ansprechpartner sagte mir später: Durch den Rundfunk habe der Geist Gottes zu mir gesprochen. Es war für mich der 10. Tag der Bedrängnis, des Loslösungsprozesses, seit ich den Text aus der Johannes-Offenbarung gelesen hatte und nun endlich mit diesem Tag hoffte, die geistige Trennung zu vorgenanntem Schriftgut vollzogen zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. August 1990: - Am Abend stand für mich endgültig fest: Alle satanischen Schriften kommen morgen in den Reißwolf. Ich bat Gott im Gebet an diesem Abend und am Morgen darauf, dass Er mir die Kraft gebe und es mir leicht machen möge, den Buch- und Redetext seiner gottgewollten Bestimmung zu überführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. August 1990: - Ohne Zögern kam ich schließlich dem gesamten Vernichtungsvorgang, der sich etwa über 30 Minuten hinzog, mit einer kaum vorstellbaren Sicherheit und Ruhe nach. Und als ich den letzten Text durch das Zerkleinerungsgerät geschoben hatte, breitete sich ein Gefühl wahrer Befreiung in mir aus. Zentnerschwerer Druck schien von mir gewichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur mit Hilfe meines Herrn und Heilandes Jesus Christus, dem ich zehn Tage vorher mein Leben anvertraut hatte, war es mir gelungen, Satans Buch- und Redewerk zu zerstören. Achtzehn Monate lang hatte ich im Glauben an Gott Vater, Sohn und Hl. Geist Tage und Nächte, Freizeit und Urlaub diesem Werk geopfert und doch ahnungslos in Wirklichkeit dem Satan gedient, die Macht des Bösen unterschätzt. – Auf meine Fragen: „Kommen diese Antworten von Gott?“ wurde mir immer wieder mit einer Lüge, wie sich später herausstellte, ein „Ja“ signalisiert. Im 2. Korintherbrief 11, 14 erhielt ich eine Antwort darauf: „Das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach getaner Arbeit dankte ich noch Gott, dass Er mich vor falscher Prophetie bewahrt hatte. Mein älterer Ansprechpartner nannte es danach einen „Sieg des Geistes Gottes“!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;16. November 1990: - Wende im Leben meiner Frau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Juli 1995: - Glaubenstaufe von meiner Frau und mir, nachdem uns Gott Seinen Willen etwa zwei Monate vorher durch die Erinnerung an ihren Konfirmationsspruch, den sie in einem alten ev. Kirchenbuch entdeckt hatte, bewusst machte: „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden“ (Markus 16, 16).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. August 1999: - 1. Versammlung mit Mahl des Herrn (1. Korinther 11, 23 – 29) der Gemeinde Christi Trier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trier, im Februar 2009                          &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ernst Marx, Web-Blog: &lt;a href=&quot;http://gemeindechristitrier.blog.volksfreund.de/&quot;&gt;Gemeinde Christi Trier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 09 Sep 2009 15:13:06 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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 <title>Alexander</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/node/130</link>
 <description>&lt;p&gt;Ich wurde im Jänner 1969 in Wien geboren. Wien ist keine besonders religiöse Stadt, und unsere Familie war es auch nicht. Wir gehörten zur evangelischen Kirche A.B., wo ich den Kindergarten und die Jungschar besuchte; den Gottesdienst nur etwa 2-3 mal im Jahr. Ich glaubte nicht an Gott, auch nicht bei meiner Konfirmation (evangelisches Gegenstück zur Firmung) - warum auch? Man sieht ihn nicht, und das Leben läuft auch ohne ihn. &lt;!--break--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur läuft es nicht immer so, wie man selbst es sich wünscht. Ich war 16 und besuchte die &quot;Grafische&quot; (eine HTL für Grafik und Druckereiwesen). Dorthin ging ich, weil ich gut zeichnen konnte; aber dass es gleichzeitig eine technische Schule war, frustrierte mich. Außerdem war ich in der Pubertät und meine Emotionen waren allein deshalb schon recht labil. In dieser Zeit lernte ich über einen Schulkollegen die &quot;schwarze Kunst&quot; kennen. Ich begann, mich mit dem Okkultismus auseinander zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt&quot;, soll Shakespeare gesagt haben. Jedenfalls öffnete diese Philosophie mir den Blick für die &quot;spirituelle Welt&quot;. Einfache Experiment mit Runen und Kartenlegen, sowie Gespräche mit anderen &quot;Adepten&quot; in den Okkult-Buchläden überzeugten mich bald, dass hinter dem magischen Weltbild eine aufregende Realität stand´, die ich kennen lernen wollte. Ich wurde ein &quot;Suchender&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile war ich knapp 18, ging noch immer in dieselbe Schule und begann, mich mit meinem &quot;Schicksal&quot; anzufreunden. Der Lehrstoff wurde praktrischer, und ich bekam ein Gefühl für die schönen Seiten des Berufs, für den ich ausgebildet wurde. Zwei Schulkolleginnen gab es in meiner Klasse, die sich immer wieder Grüße von einer ominösen &quot;Jugend&quot; ausrichteten. Da ich suchend war, fragte ich nach. Das sei eine christliche Jugendgruppe, in der man singt, betet und die Bibel liest. Ich ließ mich einladen und ging hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Vorstellungen waren von dem geprägt, was ich mit &quot;Kirche&quot; assoziierte: Vollziehen die Priester nicht auch &quot;magische Zeremionien&quot;? Tragen sie nicht &quot;Ritualgewänder&quot; und sprechen &quot;Beschwörungsformeln&quot;? Vielleicht, so dachte ich, finde ich dort ja auch passende Mosaiksteine für mein magisches Weltbild. Meine Überraschung war dementsprechend groß: denn die Jugendlichen versammelten sich ohne Priester, beteten in freien Worten, wie ihnen der Schnabel gewachsen war, und sagen gar keine so alt-verstaubten Lieder. Es war keine magisch-mystischee, sondern eine freundliche Atmosphäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bibelarbeit war praktisch und lebensnah. Es wurde diskutiert, wie man den Text im eigen Leben anwenden kann und ich hatte das Gefühl, dass es jedem einzelnen sehr ernst damit war. Bei Kuchen, Tee und Tischtennisspiel ergaben sich oft lange Gespräche. Ich ging in den nächsten Monaten deshalb immer wieder hin, und mit der Zeit schloss ich auch Freundschaften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Abend ging es über die dunkle Seite der unsichtbaren Welt. Hier wurde mir deutlich, dass ich mit Magie keinen &quot;neutralen Boden&quot; betrete. Der Unterschied zwischen Gott und den Geistern ist auch sehr deutlich: Hier ist ein Gott, den ich Vater nennen und lieben kann, den ich um meine Bedürfnisse bitten darf; dort sind Geister, die man beschwören und zwingen muss, damit sie einem zu Diensten sind. Mit dem Restrisiko, dass sie schließlich doch die Kontrolle übernehmen - viele Möchtegern-Magier kommen auf die Psychiatrie ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war auf der Suche. Ich suchte Wahrheit, Gewissheit, Orientierung für mein Leben. Das a-religiöse Wien lässt mich innerlich leer; der Okkultuismus faszinierte mich. Ließ sich das Christentum in mein Weltbild integrieren? Es ließ sich nicht integrieren. Jesus stellte mich vor eine Entscheidung: Suche ich eine Wahrheit, die ich selbst gesammelt habe, die ich nach meinen Kriterien ausgewählt und sortiert habe (also das Ergebnis meines begrenzten Verstehens ist)? Oder suche ich Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, damit wir Ihn begreifen können - eine Wahrheit als Person, die ich persönlich kennenlernen kann? Diese Gegenüberstellung war für mich der ausschlaggebende Punkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus sagt: &lt;strong&gt;&quot;Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.&quot;&lt;/strong&gt; (Johannes 14,6)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im November 1987 ließ ich mich taufen. Damit bekannte ich öffentlich, dass ich Vergebung meiner Sünden suchte und Jesus nachfolgen will. Es ist, wie wenn man, nachdem man unschlüssig vor einer Weggabelung gestanden und endlos lang gegrübelt hat, welchen Weg, man nun nehmen soll, endlich eine Entscheidung trifft und unterwegs ist. Endlich geht etwas weiter! Endlich gibt es eine Richtung! Endlich von der Suche zum Finden gelangen! Seit mehr als zwanzig Jahren gehe ich nun den Weg, den ich in Jesus gefunden habe. Nein, es war nicht immer eitel Sonnenschein. Ich lernte Gott immer besser kennen, aber auch mich selbst. Und diese Art der Selbsterkenntnis im Licht Gottes ist nicht immer schön.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1996 schenkte Gott mir eine liebe Frau, die ich in der Gemeinde kennen gelernt habe. Es ist uns wichtig, dass wir denselben Glauben teilen und in dieselbe Richtung unterwegs sind. Diesen Weg wollen wir auch unseren drei Kindern weitergeben; das Eingebundensein in eine Gemeinde, die die Lehre Jesu Christi hoch hält, ist uns dabei eine große Hilfe. Hier erfahren wir praktische Liebe und dürfen uns an vielen Freundschaften freuen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank sei Gott dafür!&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Sun, 28 Jun 2009 20:22:12 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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