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 <title>Denkanstöße</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/65</link>
 <description>Die Taxonomieansicht in einer Tiefe von 0.</description>
 <language>de</language>
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 <title>Gott ist ein Gott der Begegnung</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/node/122</link>
 <description>&lt;p/&gt;
&lt;h1&gt;“Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe”, spricht der Herr, “Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.” &lt;/h1&gt;
&lt;p&gt; Jeremiah 29:11&lt;/p&gt;
&lt;p/&gt;
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 <comments>http://gemeinde.christi.at/node/122#comments</comments>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/65">Denkanstöße</category>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/Gott-begegnen">Gott begegnen</category>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/107">Jesus</category>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/68">Lebensberichte</category>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/49">Suche</category>
 <pubDate>Sat, 27 Jun 2009 09:42:03 +0200</pubDate>
 <dc:creator>admin</dc:creator>
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 <title>Denkanstöße - Faltblätter</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Denkanstoesse</link>
 <description>&lt;p&gt;Hier findest du Denkanstöße zum christlichen Glauben zu verschiedenen Themen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/Beichte&quot;&gt;Wie viel ist genug?&lt;/a&gt; (über die Beichte und die Buße)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/Taufe-Warum&quot;&gt;Die Taufe&lt;/a&gt; (Warum soll ich mich taufen lassen?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/Marienerscheinungen&quot;&gt;Warum erscheint Maria so oft?&lt;/a&gt; (Anfragen an ein umstrittenes Phänomen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/Jesusbild&quot;&gt;Das Jesus-Bild&lt;/a&gt; (Wie sah Jesus aus, und welches Bild machen wir uns von Ihm?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/Was-heisst-glauben&quot;&gt;Was heißt glauben?&lt;/a&gt; (Du hast es gut: Du hast deinen Glauben, aber was habe ich? Eine Antwort darauf ...)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/Wie-die-Tiere&quot;&gt;Lasst uns wie die Tiere tun&lt;/a&gt; (Gedanken zum Lied &quot;Lasst uns schmutzig Liebe machen&quot;)&lt;/p&gt;
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 <comments>http://gemeinde.christi.at/Denkanstoesse#comments</comments>
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 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/67">Faltblatt</category>
 <pubDate>Wed, 24 Jun 2009 08:21:21 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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 <title>Steine der Hoffnung (am Wiener Zentralfriedhof)</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Steine-der-Hoffnung</link>
 <description>&lt;p&gt;Der Wiener Zentralfriedhof ist einen ausgedehnten Spaziergang wert. Über den alten israelitischen Friedhof (beim Tor 1) gingen meine Familie und ich zu unserem Familiengrab im evangelischen Teil (Tor 3). Dabei betrachteten wir die Grabsteine und die Hoffnung beziehungsweise Hoffnungslosigkeit, die darauf zum Ausdruck gebracht werden. Darf ich Sie zu diesem Spaziergang mitnehmen?&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Zentralfriedhof.pps&quot;&gt;Steine der Hoffnung (pps)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://gemeinde.christi.at/Steine-der-Hoffnung#comments</comments>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/artikel">Artikel</category>
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 <category domain="http://gemeinde.christi.at/Gott-begegnen">Gott begegnen</category>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/74">Power Point</category>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/49">Suche</category>
 <pubDate>Sun, 22 Nov 2009 20:17:55 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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 <title>Lasst uns wie die Tiere tun ...</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Wie-die-Tiere</link>
 <description>&lt;p&gt;Faltblatt als &lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Wie-die-Tiere.pdf&quot;&gt;PDF-Download&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“Lasst uns schmutzig Liebe machen, alle diese wilden Sachen ...; Lasst uns wie die Tiere tun, hier und jetzt und nun!”&lt;/strong&gt; Wer immer dieses Lied geschrieben hat, er hat die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer - und ich wohl die Ihre, da ich diesen Text als Anlass zu ein paar kritischen Gedanken genommen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außergewöhnlich an diesem Lied ist eher, dass es als deutsches Lied in Ö3 gespielt worden ist, denn viele englischsprachige Lieder in den Hitparaden sind ähnlich eindeutig - nicht mehr zweideutig, sondern eindeutig. Ist es zu hart gesprochen, wenn man so manchen populären Radiosender als “Pornorundfunk” bezeichnet? Indem es üblich geworden ist, in der Arbeit oder auch privat laufend Radio nebenher tönen zu lassen, ist es recht sinnvoll einmal innezuhalten. Gerade das, was man unbewusst wahrnimmt (was also nicht kritisch gehört wird) prägt unser Denken oft am meisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tierischer Sex?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich vor kurzem einmal mit dem Auto fuhr, hörte ich im Autoradio Ö3. Neben den eindeutigen Liedern, die ich aufgrund meiner guten Englischkenntnisse oft Wort für Wort verstehe, wurde über die Frage diskutiert: &lt;strong&gt;“Ist der Mensch monogam geschaffen?”&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angeblich gehen 70% der Männer und 50% der Frauen fremd. Zwar spiele sich einiges dabei nur in der Phantasie ab, aber auch das wurde in die Wertung aufgenommen. Das ist auch korrekt so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ist die Frage aufgrund der Zahlen schon berechtigt: Ist Monogamie überhaupt menschlich? Zwei Psychologen wurden dazu befragt, die diese Frage eindeutig verneinten. All das sei &lt;strong&gt;Ausdruck unserer tierischen Abstammung.&lt;/strong&gt; Ein Mann könne viel mehr Kinder zeugen, als eine Frau gebären kann, deshalb liege es in seinem Blut, möglichst viele “Weibchen zu besteigen”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Moderatoren zeigten sich sichtlich zufrieden, weil nun das, was “jeder” tut, auch seinen wissenschaftlichen “Sanctus” erhalten hat. Schlechtes Gewissen ade! Lasst uns wie die Tiere tun …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mensch oder Tier?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragestellung und Antwort zeigen aber auch etwas von innerer Gespaltenheit. Sind wir Menschen oder Tiere? Sind wir geschaffen oder sind wir Produkt des nichtplanenden Zufalls? Gerade beim Thema Nummer 1 zeigt sich, dass die Frage nach unserer Herkunft einen unmittelbaren Einfluss auf unser alltägliches und allnächtliches Leben hat. Da die meisten unter uns weder wissenschaftlich noch philosophisch oder gar theologisch gebildet sind, sind wir den “Meinungsmachern” ausgesetzt, in diesem Fall Ö3 (aber es trifft auf viele andere Medien ebenso zu).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mal ehrlich: Lassen Sie sich gerne manipulieren? Wohl kaum! Darum bitte ich Sie, folgendes Beispiel gut mit zu denken:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Kleinkind stolpert mit ein paar Bausteinen in Richtung Videorecorder. Die Spucke läuft lustig aus seinem Mund und tränkt das Lätzchen an seiner Brust - zu konzentriert ist es auf sein Ziel unterwegs, um sich um die Sabberei kümmern zu können. Der Videorecorder hat einen Schlitz. Das Kind hat Bausteine, die supergummigut dahinein passen. Es schiebt den ersten hinein, legt den zweiten nach, drückt nach … da verkantet sich der mittlerweile fünfte Baustein. Irgendetwas hat geknackst. Kleinchen gluckst vergnügt, doch bald ist seine Aufmerksamkeit von einem anderen Objekt der Begierde angezogen worden: aus der Wand glotzt eine Schweinchenschnauze heraus. Mama ist gerade Wäsche aufhängen …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur weil da ein Schlitz oder Löcher sind, muss man nicht instinktiv irgendetwas hineinstecken! Man muss sich fragen, ob in diesen Dingen nicht ein tieferer Sinn liegt. Der Videorecorder ist hin, logisch. Aber ebenso wurden und werden durch unsachgemäßen Umgang mit der Sexualität Beziehungen nachhaltig geschädigt und zerstört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Fremdgeh-Statistik sollte auch die Scheidungsstatistik gelegt werden. Hinter jeder dieser Zahlen stehen gebrochene Herzen, verwirrte Kinder, Unrecht, üble Nachrede, Hass und Gewalttat. Den erhurten Orgasmen folgen Ströme von Tränen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe aber noch nie gehört, dass Tiere weinen. Sexualität bei Tieren ist, auch bei Funktionsparallelen, doch völlig anders als bei uns Menschen. Bei Tieren gibt es bestimmte Paarungszeiten, den Rest der Zeit leben viele von ihnen zölibatär, als Einzelgänger oder in Herden. Sex spielt nur im Sinn der Fortpflanzung eine Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bei Menschen ist das nicht so.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschen pflanzen sich auch fort, aber sie “tun es” meistens aus Spaß an der Freude. Sogar in der Bibel ist das als gut beschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Trinke Wasser aus der eigenen Zisterne und was aus deinem Brunnen quillt. Sollen nach draußen verströmen deine Quellen, auf die Plätze die Wasserbäche? Dir allein soll sie gehören, doch keinem Fremden neben dir. Deine Quelle sei gesegnet, erfreue dich an der Frau deiner Jugend! Die liebliche Hirschkuh und anmutige Gemse - ihre Brüste sollen dich berauschen jederzeit, in ihrer Liebe sollst du taumeln immerdar.&lt;/strong&gt; (Sprüche Salomos 5,15-19)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Stelle möchte ich auch das Vorurteil entkräften, die Bibel sei leib- und sexfeindlich. Ein ganzes Buch darin, das “Hohelied der Liebe”, ist der erotischen Liebe gewidmet!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Text zeigt aber zugleich die verbindliche Partnerschaft, in die der Schöpfer die Sexualität eingebettet hat. &lt;strong&gt;Der Schöpfer!&lt;/strong&gt; “Ist der Mensch monogam erschaffen?” Ja, er ist monogam erschaffen; so lehrt es die Bibel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sex und Gewalt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur aus Vergnügen hat der Mensch Sex, was ihn von den Tieren unterscheidet. Nein, er unterscheidet sich auch darin von den Tieren, dass er Sex als Waffe einsetzt. Die Bibel, die den Menschen als monogam erschaffen lehrt, beschreibt auch solche Dinge (wie wir sie auch aus den täglichen Nachrichten zur Genüge kennen), sie ist also nicht auf Wolke 7 von zwölf zölibatären Engeln geschrieben worden; Gottes Wort entstand mitten in dieser brutalen Welt als Botschaft an uns. Eines der erschütterndsten Beispiele für Sex und Gewalt finden wir im Alten Testament:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Da umringten die Männer der Stadt, ruchlose Männer, das Haus, trommelten gegen die Tür und sagten zu dem alten Mann, dem Herrn des Hauses: Führe den Mann, der in dein Haus gekommen ist, heraus, wir wollen ihn vergewaltigen (”erkennen”)! Da ging der Mann, der Herr des Hauses, zu ihnen hinaus und sagte zu ihnen: Nicht doch, meine Brüder, tut doch nichts Übles! Nachdem dieser Mann in mein Haus gekommen ist, dürft ihr solch eine Schandtat nicht begehen! Siehe, meine Tochter, die noch Jungfrau ist und seine (!) Nebenfrau, die will ich euch herausbringen. Ihnen tut Gewalt an und macht mit ihnen, was gut ist in euren Augen.&lt;/strong&gt; (Richter 19,22-24)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jene Nebenfrau wurde zu Tode vergewaltigt. Was ist hier nicht alles verkehrt?! Welches Tier verwendet den Fortpflanzungstrieb für Folter, Demütigung, Machtdemonstration und Mord? Wie zynisch ist das Wort “Nebenfrau”, als wäre sie ein Mensch zweiter Klasse!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All das steht in der Bibel Nicht als Gottes Wille, sondern als Beschreibung dessen, was der Mensch geworden ist, der sich vom Schöpfer abgewandt hat, um seine Triebe brutal und egozentrisch auszuleben. Das Erschütterndste dabei: diese Schandtat aus dem Buch Richter wiederholt sich täglich auf der ganzen Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lasst uns wie die Tiere tun! Ach täten wir nur wie die Tiere, aber wir sind Menschen! Menschen, die durch die Sünde auf einer viel niedrigeren Stufe als die Tiere angelangt sind!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vom Mensch zum Tier “devolutioniert”&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Neuen Testament zieht Paulus Bilanz über das Menschengeschlecht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;… Weil die Menschen Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, … Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. … Erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List … Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe …&lt;/strong&gt; (Römerbrief, Auszüge aus dem 1.Kapitel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sex ist gut und schön, von Gott selbst zur Freude an der Ehefrau, dem Ehemann, wärmstens empfohlen. Was haben die Menschen daraus gemacht? Sie sind undankbar! Sie wollen mehr, um ihre unersättliche Gier zu stillen, die doch nicht befriedigt werden kann! Der Sex der Menschen, die Gottes Schöpfungsplan für sich ablehnen, ist erfüllt mit Habsucht, Treulosigkeit, Bosheit und Gewalt. Sex wird zur Sucht, die Pornoindustrie lebt prächtig davon!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der Mensch monogam erschaffen? Ja, absolut! Aber er will lieber ein Tier sein, als das Geschenk Gottes, die Sexualität, so zu leben, wie der Schöpfer es gewollt hat. Wie das Kleinkind im Beispiel den Videorecorder kaputt gemacht hat, so zerstören sich die Menschen selbst und andere in ihrer sexuellen Habsucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vom Sünder zum Gotteskind&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lasst uns wie die Tiere tun? Nein, so gut sind wir nicht! Aber es gibt einen Weg darüber hinaus. Im Neuen Testament wird von Leuten berichtet, auf die all das Schlechte von vorhin zugetroffen hat:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Weder Unzüchtige, … Noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder ... werden das Reich Gottes erben. &lt;em&gt;Und das sind manche von euch gewesen;&lt;/em&gt; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.&lt;/strong&gt; (1. Korintherbrief 6,9-11)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade auf sexuellem Gebiet sind Sünden oft sehr schmerzhaft für viele Beteiligte. Aber es gibt Vergebung, weil Jesus Christus für Sünder ans Kreuz gegangen ist. Dort hat Er für uns die Strafe getragen, die wir verdient hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einmal rettete der Herr Jesus eine Ehebrecherin vor der Steinigung. Nachdem die Pharisäer ihre Steine liegen ließen und fortgingen, fragte der Herr die Sünderin:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt? Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt ab nicht mehr.&lt;/strong&gt; (Johannes 8,10+11)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Denkanstoß, ich hoffe, das kommt klar heraus, will Sie nicht verurteilen. Sie dürfen wählen, auf welcher Ebene Sie leben wollen, mit allen Konsequenzen. Sie dürfen weiterhin der dahinrieselnden Hintergrundsmusik mit den unterschwellig eindeutigen Botschaften lauschen, tüchtig abtanzen dabei, Ihren Trieben freien Lauf lassen, “wie die Tiere”, wenn das Ihrem Selbstbild entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht ist Ihnen aber gedämmert, das Leben mehr sein kann, dass Sexualität nach Gottes Plan erfüllender sein kann als das, was Sie bisher kennengelernt haben; oder ob gar Enthaltsamkeit ein Weg ist, der sich für Sie lohnen würde? Sie können es selbst herausfinden, indem sie den Radio abschalten und die Bibel aufschlagen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Herr Jesus lädt auch Sie dazu ein, Ihre Sünden zu bekennen und sie vergeben zu lassen. Er bietet Ihnen Seine Hilfe an, wenn er das scheinbar Unmögliche von Ihnen fordert:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geh hin und sündige von jetzt ab nicht mehr.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://gemeinde.christi.at/Wie-die-Tiere#comments</comments>
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 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/67">Faltblatt</category>
 <pubDate>Thu, 25 Jun 2009 16:39:36 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">119 at http://gemeinde.christi.at</guid>
</item>
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 <title>Was heißt glauben?</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Was-heisst-glauben</link>
 <description>&lt;p&gt;Faltblatt als &lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Was-ist-Glaube.pdf&quot;&gt;PDF-Download&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;„Du hast es gut: Du hast deinen Glauben, aber was habe ich?“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hat mich ein Freund in einem Anfall von Ironie gefragt, worauf ich ihm die folgenden Zeilen widmen musste ... &lt;!--break--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Was hast Du?”&lt;/em&gt; Meine erste und spontane Antwort war derb und ehrlich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Du hast den A....  offen.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hochdeutsch abgemildert: &lt;em&gt;“Du hast die schlechteren Karten”.&lt;/em&gt; Irgendwie keine gute Ausgangsposition, oder? Warum das? Du sagst es selber: Ich habe es gut, weil ich meinen Glauben habe. Was ist aber mit dir? Gut, ich will ein bisserl konkreter werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deine Retourkutsche kam postwendend: &lt;em&gt;“Was ist beim Glauben (G/Klauben - Aufheben, eine Wiener Wortspiel) das Höchste? Der A....!”&lt;/em&gt; Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück. Wir müssen uns also mit einem Missverständnis auseinander setzen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was heißt GLAUBEN?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist Glauben die Summe des Nichtwissens oder im Gegenteil die höchstmögliche Gewissheit? Ich versuche es mit einem Vergleich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Glaube ist wie die Unterschrift unter einen Vertrag. Es gibt eine konkrete Abmachung zwischen einem Verkäufer und einem Käufer, die mit einer Unterschrift unter dem Kaufvertrag wirksam wird. Wenn der Verkäufer seriös und ehrlich war, dann fährt das Auto auch, das ich da um einen horrenden Preis erstanden habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher weißt du, dass der Verkäufer ehrlich war? Weil er eine seriös gestreifte Krawatte getragen hat? Weil er eine offizielle Mercedes-Visitenkarte hatte? Weil er rasiert war?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, es gibt keine Abmachung zwischen Menschen, die nicht auf Glaube beruht. Hast du deiner Frau damals im Ernst geglaubt, das sie dir auch in den “bösen Tagen” beistehen wird als ihr geheiratet habt? Natürlich, sonst hättest du nie “ja” gesagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Glaube ist auch eine feste und verbindliche Abmachung mit Gott. Ein Beispiel dafür aus dem Alten Testament:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“Nach diesen Dingen redete der Herr zu Abraham in einer Vision folgendes: Fürchte dich nicht, Abraham; ich bin dir ein Schild, ich werde deinen Lohn sehr groß machen.&lt;br /&gt;
Da sagte Abraham: Herr, was willst du mir geben? Ich gehe ja doch kinderlos dahin, und Erbe meines Hauses wird Elieser von Damaskus. Siehe, du hast mir keinen Nachkommen gegeben, und darum wird mich mein Knecht beerben.&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch antwortete ihm: Nicht dieser wird dich beerben, sondern der aus deinem Leibe hervorgeht, der wird dich beerben.&lt;br /&gt;
Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch auf zum Himmel, und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst!&lt;br /&gt;
Und er sprach zu ihm: So zahlreich wird deine Nachkommenschaft sein!&lt;br /&gt;
Und Abraham glaubte dem Herrn; und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.”&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(1.Mose 15,1-6)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Glaube beginnt mit einem “Offert” Gottes. Mit einem ähnlichen Angebot hatte Gott Jahre zuvor Abraham aus Ur in Chaldäa heraus berufen, in ein ihm fremdes Land zu ziehen. Gott bekräftigt hier das “Offert”. Folgende “Leistungen” werden angeboten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A) Gott ist Abrahams Schutz&lt;br /&gt;
B) Gott wird Abraham reich belohnen&lt;br /&gt;
C) Gott wird Abraham eine gewaltige Nachkommenschaft bescheren&lt;br /&gt;
D) Gott wird diesen Nachkommen das Land geben (das kommt etwas später im Text: V7-16)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Angebot war gut in den Augen Abrahams, sonst wäre er darauf nicht eingestiegen: Er glaubte Gott, das war die “Auftragserteilung”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Was war Abrahams Teil in dem Vertrag?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst, das lag bereits hinter ihm, musste er seine Heimatstadt Ur in Chaldäa verlassen. Zweitens musste er Abstand nehmen davon, seinen Knecht als Erben einzusetzen; denn die Kinderlosigkeit sollte ja kein Dauerzustand sein. Und drittens musste er selbstverständlich seinen “natürlichen” Beitrag zur Nachkommenschaft leisten, allerdings mit seiner bis dahin unfruchtbaren Frau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abraham glaubte Gott. Er traute Gott das Unglaubliche zu. Mit der mündlichen Zusage ließ es Gott aber nicht bewenden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“An jenem Tag schloss der Herr einen Bund mit Abraham.” (1.Mose 15,18)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem Brauch der damaligen Zeit zufolge schlachtete Abraham Tiere, um den Vertrag zu besiegeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Glaube ist also eine Unterschrift unter einen Bund/Vertrag mit Gott aufgrund eines überzeugenden Angebots.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schwacher Glaube&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abraham wurde mit den Jahren ungeduldig, auch seine Frau Sarah war sich bezüglich des Wortes Gottes nicht so ganz sicher. Beide waren bereits ziemlich alt (an die 90) und noch immer stellte sich kein Nachwuchs ein. So schlug Sarah vor, dass Abraham es mit der Magd Hagar probieren sollte. Aus dieser Verbindung ging Ismael hervor. Aber das war nicht das, was Gott meinte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“Da sprach Gott: Wahrlich, über’s Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu dir, siehe, dann hat Sarah, deine Frau einen Sohn.”&lt;/strong&gt; (1.Mose 18,9)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abraham versuchte fälschlicherweise, Gottes Teil des Vertrages zu erfüllen, indem er mit irgendeiner Frau einen Sohn zeugte. Doch Gott wusste ganz genau, was Er angeboten hatte. Und das erfüllte Er dann auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ungemein tröstlich, dass man als “Gläubiger” Gott missverstehen darf, dass man menschlich bleiben und bisweilen auch die Geduld verlieren kann, ohne dass Gott von Seinem Teil des Bundes zurücktritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abraham wird, mit allen Schwächen und Fehlern, deshalb der &lt;em&gt;Vater des Glaubens&lt;/em&gt; genannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Glaube an Jesus Christus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das eigentliche Ziel der Berufung Abrahams war das Kommen des Erlösers. Gott bereitete durch Abraham das Volk und das Land vor, in das Jesus Christus geboren werden sollte. Das ganze Alte Testament, der “Alte Bund”, ist ein großartiges Vertragswerk, dessen Inhalt darin besteht, den Erlöser in die Welt zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus brachte als Erfüllung des Alten Bundes einen Neuen Bund:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot und segnete , brach und gab es den Jüngern und sprach: nehmt, dies ist mein Leib! Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen den und sprach: Trinkt alle daraus! Denn dies ist das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.”&lt;/strong&gt; (Matthäus 26,26-28)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Abraham und Gott den Bund schlossen, mussten ein paar Tiere sterben. Nun aber stirbt Jesus Christus als Bürge des Neuen Bundes, oder wie es anderswo erklärt wird: &lt;strong&gt;Er ist das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinweg nimmt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schriften des Neuen Testamentes sind das “Offert” des Neuen Bundes. Darin wird unter anderem folgendes angeboten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A) Die Vergebung der Sünden&lt;br /&gt;
B) Die Aufnahme als Kind Gottes&lt;br /&gt;
C) Ewiges Leben&lt;br /&gt;
D) Eine Wohnung im Himmel&lt;br /&gt;
E) Schutz und Fürsorge Gottes&lt;br /&gt;
F) Aber auch Verachtung und Verfolgung um Jesu Willen&lt;br /&gt;
G) Gott will unsere Gebete hören und beantworten&lt;br /&gt;
H) Gott will uns charakterlich weiterbilden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist Sein “Offert”. Macht das Sinn für dich? Für mich liegt darin der letzendliche Sinn des Lebens. Dass Gott an erster Stelle steht, verweist alles andere in die Ränge. Gott ist größer als der Konzern, der uns so knechtet. Gott ist größer als die finanziellen Engpässe. Ich brauche mir um diese Dinge keine Sorgen machen (auch wenn ich manchmal bitter und verärgert bin).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist mein Teil in dem Vertrag?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A) Ich habe mich taufen lassen, als ich dieses Angebot angenommen habe (das ist meine Unterschrift - Kinder oder Babies können das nicht)&lt;br /&gt;
B) Ich habe mich als schuldig bekannt, damit meine Sünden vergeben werden können&lt;br /&gt;
C) Ich habe mich entschieden, nach bestem Wissen und Gewissen Seinen Willen zu suchen, und mich von persönlichen Versagern nicht entmutigen zu lassen&lt;br /&gt;
D) Meine erste und letzte Treue gehört dem Herrn der für mich am Kreuz gestorben und auferstanden ist. Innerlich habe ich mein “Ur in Chaldäa”, diese Welt, bereits verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist Glaube. Warum glaube ich? Weil Jesus eine seriös gestreifte Krawatte getragen hat? Weil Er so schön und lieb geredet hat? Weil Er ein netter Mensch war? Nein. Er hat Sein eigenes Leben für mich eingesetzt. Daran erkenne ich, dass Er es mit Seinem “Offert” todernst meint. Würde ich dieses Angebot ausschlagen, dann hätte ich nicht nur im Diesseits, sondern auch im Jenseits “den A... offen” - schlechte Karten.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 25 Jun 2009 16:03:34 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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 <title>Das Jesus-Bild</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Jesusbild</link>
 <description>&lt;p&gt;Faltblatt als &lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Jesusbild.pdf&quot;&gt;PDF-Download&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die ca. zwei Millionen Euro teure &lt;strong&gt;Fernsehdokumentation “Sohn Gottes”&lt;/strong&gt; ließ BBC von Wissenschaftlern eine möglichst exakte Rekonstruktion Jesu anfertigen. Um herauszufinden, wie Jesus ausgesehen haben könnte, nahm man einen Schädel aus dem Galiläa des ersten Jahrhunderts und frühe Christusabbildungen aus Syrien. Den Rest erledigte ein Computerprogramm. Das Ergebnis: befremdend. &lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Jesusbild1.jpg&quot;&gt;Jesus als Ausländer?&lt;/a&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild bricht mit allen Traditionen und stellt uns vor die Frage: Können wir überhaupt wissen, wie er aussah? Und warum ist dieser Mann der BBC zwei Millionen Euro wert?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild ist natürlich nur hypothetisch. Man hat irgendeinen Schädel genommen, der in Israel ausgegraben wurde und aus der Zeit Jesu stammte. Das ist als Hypothese durchaus legitim. Allerdings ist es vergleichbar damit, wie wenn in zweitausend Jahren jemand Ihren Schädel zu Rekonstruktionszwecken hernehmen würde und dann behauptete: “So sah der Bürgermeister Häupl aus!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum hat man nicht gleich Jesu Schädel genommen? Gute Frage. Aber den wird man nicht so leicht finden, weil das Grab, in das man den Leichnam des Gekreuzigten gelegt hat, seit dem 3. Tag danach leer geblieben ist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus beflügelt nach zweitausend Jahren immer noch die Phantasie. Im folgenden möchte ich dieses BBC-Bild mit zwei anderen vergleichen, um uns zum Wesentlichen hinzuführen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Abschied vom “schönen Christus”&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es grundsätzlich gut, wenn man sich von den Hollywood-Christussen verabschiedet. Jene Charaktere, die in wohlgesetzten Worten bergpredigten und mit salbungsvollen Gesten alles segneten, was ihnen in die Quere kam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sage das bewusst so frech. Die Sprache Jesu war die Sprache des Volkes. Er wuchs in einem kleinen Provinzdorf als Sohn eines Handwerkers auf. Seine ersten Gefolgsleute waren einfache Fischer. Wolfgang Teuschl traf den Nagel auf den Kopf, als er das Neue Testament ins Wienerische übertrug (”Da Jesus und seine Hawara”).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Neue Testament wurde in griechischer Sprache geschrieben. Allerdings war das nicht das klassische Griechisch eines Homer oder Euripides, sondern das des einfachen Volkes mit typisch jüdischen Eigenheiten. Authentisch eben, nicht gekünstelt. Dieses Jesusbild der BBC ist so gesehen authentisch, es atmet Lokalkolorit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über das tatsächliche Aussehen Jesu schweigt die Bibel. Die Propheten haben jedoch davor gewarnt, sich falsche Erwartungen zu machen. Jesaja beschrieb ihn ca. 700 v.Chr. mit folgenden Worten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“Gottes Beauftragter wuchs wie ein kümmerlicher Spross aus dürrem Boden. So wollte es der Herr. Er war weder schön, noch stattlich, wir fanden nichts Anziehendes an ihm.”&lt;/strong&gt; (Jes. 53,2)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Offensichtlich war Jesus äußerlich wenig attraktiv und eher unscheinbar, ein Durchschnittsmensch, der andere besondere Qualitäten vorweisen musste, damit Menschen ihm zu Tausenden nachfolgen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anstelle einer Totenmaske&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von großen Menschen wurde nach dem Tod oft eine Totenmaske angefertigt, ein Gipsabdruck des leblosen Gesichtes. Solche Abbilder haben immer etwas Beklemmendes an sich, da man sich dem Tod nur ungern stellt. Über die neue Rekonstruktion des Jesus-Gesichtes mag man ja vergnügt schmunzeln, doch angesichts einer Totenmaske mag niemand lachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Jesus gestorben ist, hatte man keine Zeit,  irgendeinen Abdruck von seinem Gesicht zu machen, um sein Andenken zu bewahren; abgesehen davon, dass das damals eher unüblich war. Wegen des Sabbats blieb nicht einmal für die übliche Einbalsamierung des Leichnams Zeit. Da der Anblick des verschwollenen und blutverschmierten Gesichtes Jesu kein sehr schöner war, wickelte man ein Tuch über seinen Kopf als man ihm vom Kreuz nahm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Oviedo, in Spanien, wird seit dem 6. Jahrhundert &lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Jesusbild2.jpg&quot;&gt;dieses Tuch&lt;/a&gt; aufbewahrt. Es ist nicht besonders spektakulär. Es ist alt und hat Blutflecken. Man kann anhand der Blutspuren allenfalls erkennen, dass Jesus einen Bart hatte und etwas längere Haare als auf dem Bild auf der Titelseite. Die Blutgruppe lässt sich auch bestimmen. Sie ist typisch für einen Semiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant wird es erst in Zusammenhang mit dem berühmten &lt;strong&gt;Turiner Grabtuch.&lt;/strong&gt; Als Jesus ins Grab gelegt wurde, entfernte man das Schweißtuch vom Kopf und hüllte ihn in ein großes Leintuch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Schweißtuch von Oviedo und das Grabtuch von Turin stimmen in der Blutgruppe, den Blutspuren und den Pollen, die sich im Gewebe festgesetzt haben, überein. Das ist neben einer Fülle anderer Hinweise ein starkes Argument gegen die Theorie einer mittelalterlichen Fälschung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte hier nicht die Echtheit des Tuches beweisen oder behaupten. Viele Bücher wurden darüber geschrieben, und die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen. Und wäre es nicht ein armseliger Glaube, der von solchen “Beweisen” abhängig ist? Andererseits darf man auch damit rechnen, dass historische Ereignisse sicht- und greifbare Spuren hinterlassen haben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werfen wir dennoch einen Blick auf &lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Jesusbild3.jpg&quot;&gt;das im Grabtuch erhaltene Antlitz Jesu.&lt;/a&gt; Untersuchungen ergaben Schwellungen im Gesichtsbereich, ein gebrochenes Nasenbein, Wunden von der Dornenkrone, Geißel-wunden über den ganzen Rücken, ein aufgeschürftes Knie, durchbohrte Hände und Füße, eine klaffende Seitenwunde … nicht wegschauen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist verständlich, wenn wir hier unseren Blick abwenden. Das tut weh, denn man meint, selbst etwas von den Schmerzen zu fühlen, die Jesus erdulden musste. Die ganze Passion, der ganze Leidensweg Christi, ist in diesem Tuch abgebildet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand weiß genau, wie dieses Bild entstanden ist. Die Abbildung ist das Photonegativ des Tuches! Und es erscheint uns ein richtiges Abbild - also ist das Tuch selbst ein Negativ-Bild. Auf solche Ideen kommt kein Künstler vor der Erfindung der Fotografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bleibt also etwas rätselhaft. Fest steht jedoch, dass das Tuch keinen Leichnam mehr enthält und das Grab leer ist; und das ist sehr wichtig. Denn das Christentum ist der einzige Glaube, der die leibhaftige Auferstehung ihres Gründers behauptet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Widerlegen konnte das jedenfalls bislang keiner!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zum Gedächtnis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt ein drittes Bild, nicht minder beeindruckend oder befremdend als die zuvor betrachteten. Es sieht weder sensationell aus, noch eignet es sich für Schlagzeilen: ein Stück Brot, ein Becher Wein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was es damit auf sich hat, erklärte Jesus selbst am Abend seiner Gefangennahme:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Während der Mahlzeit nahm Jesus Brot, dankte Gott, brach es in Stücke und gab es seinen Jüngern mit den Worten: Nehmt und esst, das ist mein Leib. Dann nahm er den Becher, sprach darüber das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das für alle Menschen vergossen wird zur Vergebung der Schuld. Mit ihm wird der Bund besiegelt, den Gott jetzt mit den Menschen schließt.” (Mt 26,26-28)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Bild, das Jesus selbst hinterlassen hat, ist anders. Es ist “interaktiv”, man muss mitmachen, um es zu sehen und zu begreifen, zu schmecken und zu fühlen. Jeder, der teilnimmt, bricht das Brot. Es ist, als ob er selbst Jesus geißeln, mit Dornen krönen und kreuzigen würde. Das ist ein schreckliches Bild! Jeder, der den Wein trinkt, denkt an das vergossene Blut. Warum?! Zur Vergebung der Schuld, um einen Bund zu besiegeln, den Gott mit jedem einzelnen Menschen schließen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ein hässliches Bild, wenn wir daran denken, welche Auswirkung unsere Sünden auf Jesus hatten. Es ist aber zugleich ein schönes Bild, das uns daran erinnert, dass Gott die Sünden vergeben hat. Es verbindet Gericht und Gnade in einzigartiger Weise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Bild stellt uns eine ganz persönliche Frage: Ist der Herr Jesus auch für meine Sünden gestorben, oder stehe ich (noch) außerhalb des Bundes?&lt;/p&gt;
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 <comments>http://gemeinde.christi.at/Jesusbild#comments</comments>
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 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/107">Jesus</category>
 <pubDate>Thu, 25 Jun 2009 08:18:43 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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 <title>Warum erscheint Maria so oft?</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Marienerscheinungen</link>
 <description>&lt;p&gt;(Faltblatt zum &lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Marienerscheinungen.pdf&quot;&gt;PDF-Download&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;LOURDES, FATIMA, MEDJUGORJE&lt;/strong&gt; sind die bekanntesten von über 900 Marienerscheinungen der letzten 2000 Jahre.&lt;!--break--&gt; Sie gehören zu den mächtigsten Bestätigungen der von Außenseitern oft belächelten und missverstandenen Marienverehrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wunder und Bekehrungen kennzeichnen die Wallfahrtsorte, Umkehr und Besinnung. Soll man nicht, wie Jesus sagte, an den guten Früchten den guten Baum erkennen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie kommt es aber dann, dass nur knapp 20% aller Marienerscheinungen kirchlich anerkannt sind? Und viele auch abgelehnt werden? Wenn das alles so überwältigend ist, warum steht es dennoch jedem Katholiken frei, an die Erscheinungen zu glauben oder nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und von einer anderen Seite betrachtet: Was interessiert wirklich mehr? Das Spektakel, die Wunder, die Atmosphäre … oder die Botschaft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sind Fragen, die zum &lt;strong&gt;Hinterfragen&lt;/strong&gt; einladen. Dabei wollen wir nicht die Tatsächlichkeit der aller-orts sehr gut bezeugten Phänomene abstreiten. Wir wollen auch zugestehen, dass die Botschaften nichts wesentlich Neues an Lehre offenbarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Fragen möchte ich mit Ihnen andenken, zu Ende müssen Sie es selbst bringen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Warum sind so viele Erscheinungen nötig,&lt;/strong&gt; wo doch nichts Neues offenbart wird? Entspricht es tatsächlich der Idee Gottes, so zu uns zu reden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Was die Erscheinungen verschweigen:&lt;/strong&gt; Warum werden wichtige Glaubensinhalte selten bis nie angesprochen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Graphik wird Sie ebenso verblüffen wie mich:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gemeinde.christi.at/system/files/Marienerscheinungen.jpg&quot;&gt;Statistik der Marienerscheinungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Graphik veranschaulicht sehr schön die augenscheinliche &lt;strong&gt;Abhängigkeit der Erscheinungen vom geistesgeschichtlichen Umfeld:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als im Mittelalter die &lt;strong&gt;Marienfrömmigkeit&lt;/strong&gt; mehr und mehr zunahm (zu dieser Zeit wurde es üblich, den Vorläufer des Rosenkranzes zu beten, 50 bis 150 x Ave Maria) nahmen die Erscheinungen erstmals deutlich zu (11.-13. Jhdt.).&lt;br /&gt;
Im Zeitalter der &lt;strong&gt;Reformation und Gegenreformation&lt;/strong&gt; (16. &amp;amp; 17. Jhdt.) war der nächste sehr deutliche Anstieg.&lt;br /&gt;
Eine deutliche “Abkühlung” kam im 18. Jahrhundert, dem &lt;strong&gt;Zeitalter der Aufklärung und Vernunft.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dem folgte im 19. Jahrhundert die sehr gefühlsbetonte &lt;strong&gt;Romantik,&lt;/strong&gt; als Gegenbewegung zur sehr nüchternen Vernunft. Ganz deutlich ist die Trendumkehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Wie aber soll man das 20. Jahrhundert, das einerseits von &lt;strong&gt;Materialismus,&lt;/strong&gt; andererseits von &lt;strong&gt;neuheidnischen Philosophien&lt;/strong&gt; durchdrungen ist, einordnen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann natürlich einwenden, dass die verbesserte Nachrichtentechnik dazu beiträgt, dass wir mehr Berichte über solche Phänomene erhalten. Das stimmt, doch das erklärt weder den Zusammenhang mit den geistlichen “Trends”, noch die “Explosion” im 20. Jahrhundert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum so viele Erscheinungen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E. Michael Jones, ein katholischer Priester, der Medjugorje gegenüber kritisch eingestellt ist, eröffnet ein Buch darüber mit folgendem Bibelvers:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;“Es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen, und sie werden große Zeichen und Wunder wirken, so dass selbst die Auserwählten, wenn es möglich ist, in Irrtum geführt würden.”&lt;/strong&gt; (Mt 24,24 - E.M.Jones “Das Geheimnis von Medjogorje” Pro Fide Catholica 1992, S. 5)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus sagte also Verführungen voraus, die besonders fromme Menschen täuschen werden. Sie werden in christlichem Gewand erscheinen. Es gibt also keine Garantie, dass Wunder und religiöse Erweckungen unbedingt von Gott sein müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Pessimismus (Realismus?) der Endzeitreden Jesu lässt geradezu das Gegenteil erwarten. Muss man das gleich so pauschal verurteilen? Gibt es ein objektives Kriterium, das uns hilft, die Geister zu unterscheiden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was die Erscheinungen verschweigen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meines Wissens gibt es keine Marienerscheinung, die darauf hinweist, dass Jesus am Kreuz alle Sünden ein für allemal vergeben hat. Vielleicht da und dort eine vereinzelte Aussage, aber welcher Kontrast zum Evangelium wird gerade hier deutlich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erscheinungen wollen eine “Weihe an Maria”, tägliches Rosenkranzgebet, religiöse Bemühungen … verschweigen aber das Kreuz. Dafür bieten sie beeindruckende Zeichen und Wunder. Hören wir Paulus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“Denn während Juden Zeichen fordern … predigen wir Christus als gekreuzigt.”&lt;/strong&gt; (1.Kor 1,22+23)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch finden wir keine Ermutigung seitens der Erscheinungen, die Bibel zu lesen. Warum wohl? Dort finden wir die einzigen Erscheinungen, die wir glauben müssen, um errettet zu werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“Denn die Gnade Gottes ist &lt;em&gt;erschienen,&lt;/em&gt; heilbringend allen Menschen und unterweist uns, … indem wir die glückselige Hoffnung und &lt;em&gt;Erscheinung&lt;/em&gt; der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus erwarten.”&lt;/strong&gt; (Tit 2,11-13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen glauben, dass Jesus das erste Mal erschienen ist, um am Kreuz für unsere Sünden zu sterben. Und dann warten Christen nur mehr auf eine Erscheinung: dass Jesus in Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lehren das die Marienerscheinungen? Wenn nicht, dann lenken sie uns nur ab und verdienen keine weitere Beachtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das die Hoffnung und der religiöse Eifer, den diese Erscheinungen bewirken? Oder steht doch Maria und ihr “Unbeflecktes Herz” im Zentrum der Aufmerksamkeit?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Enthält der vielfach geforderte Rosenkranz die biblische Bitte: “Amen. Komm bald, Herr Jesus!”? Nein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott hat die Bibel vom Alten Testament an auf Seinen Sohn hin fokussiert. Jesus ist die Mitte der Heiligen Schrift in beiden Testamenten. Wenn wir das vor Augen haben, dann wird klar, warum es dort eindeutig heißt: &lt;strong&gt;“Es ist den Menschen kein anderer Name gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.”&lt;/strong&gt; (Apg 4,12) Jesus, nicht Maria!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wirkt das alles wie ein groß angelegtes Ablenkungsmanöver in den “letzten Tagen”, von denen unser Herr Jesus oft geredet hat. Richten wir unsere Augen doch auf Sein Erscheinen, damals am Kreuz und bald in Herrlichkeit!&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://gemeinde.christi.at/Marienerscheinungen#comments</comments>
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 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/67">Faltblatt</category>
 <pubDate>Thu, 25 Jun 2009 07:38:41 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Warum soll ich mich taufen lassen?</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Taufe-Warum</link>
 <description>&lt;p&gt;Faltblatt als &lt;a href=&quot;/system/files/Die-Taufe_0.pdf&quot;&gt;PDF-Download&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus Christus sagte (Markus 16,15-16):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&quot;Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.&quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gemeinde Jesu Christi hat damit einen großen Auftrag erhalten, der sie dazu treibt bis an das Ende der Welt zu reisen, um allen Menschen von diesem Evangelium zu erzählen. Der Herr Jesus selbst macht es zu einer Frage von Leben und Tod, Heil und Verdammnis, wodurch es im Leben eines Christen nichts Wichtigeres geben kann, als diesen Auftrag zu unterstützen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Evangelium besteht in einfachen Worten darin, dass Gott bereit ist, unsere Sünden zu vergeben, weil Er Seinen eigenen Sohn als Opfer für die Sünden gesandt hat. Dessen Tod am Kreuz ist die Strafe, die jeder Sünder verdient hätte. Das heißt, jeder Mensch, denn wir alle entsprechen nicht Gottes Maßstäben von Gerechtigkeit und Liebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Evangelium bleibt aber nicht bei der Vergebung stehen, sondern fordert Umkehr von den Menschen. Der Mensch, der diese Vergebung von Herzen sucht, soll sein Leben überdenken und bereit sein, es neu und bestimmt auf Gottes Willen auszurichten. Das nennt die Bibel “Buße” (metanoia = Sinnes-änderung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Auftrag Jesu beginnt also damit, dass man den Menschen Gottes Willen vorstellen muss, damit sie den Unterschied zwischen ihrem Leben und Seinen Geboten erkennen können. Erst dann ist die Botschaft von der Sündenvergebung und dem möglichen Neubeginn angebracht und verständlich. Was nützt es nämlich zu predigen: “Deine Sünden sind Dir vergeben”, wenn der so Angesprochene daraufhin die Schultern zuckt und fragt: “Welche Sünden denn?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch damit endet der Auftrag an die Gemeinde noch nicht. Der Herr Jesus sagt: “Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet.” Was ist die Taufe?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Alle vier Evangelien beginnen mit Johannes dem Täufer,&lt;/b&gt; der den Menschen Gottes Willen vorstellte und sie aufforderte, Buße zu tun, umzukehren von ihrem bisherigen Denken, Reden und Handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die dazu bereit waren - und nur diese - traten an ihn heran und wurden im Jordan untergetaucht, getauft. In der Taufe wurde den Menschen zugesagt, dass ihre Sünden vergeben sind. Dabei verwies der Täufer immer wieder auf das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt wegnehmen würde: Jesus, der nach ihm kommen sollte (Johannes 1,29).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht das Wasser, noch die Handlung der Taufe, das die Sünden vergibt, sondern das Lamm Gottes, das dafür am Kreuz gestorben ist. Die Taufe des Johannes wies darauf hin, die christliche Taufe baut darauf auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Taufe ist dadurch ein öffentlicher Bekenntnisakt mit der Bitte um Sündenvergebung. Der Apostel Petrus gibt eine sehr einfache und leicht einprägsame Definition zur Taufe (1.Petrusbrief  3,21):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Taufe ist demnach eine Bitte um Sündenvergebung. Der Weg, wie man diese Bitte ausspricht ist also vorgegeben: Wenn Du Vergebung der Sünden wünscht, dann lasse Dich taufen. Nicht die Taufe bewirkt die Sündenvergebung, sondern Jesus, der gestorben und auferstanden ist; auch das macht Petrus klar. Aber die Taufe rettet, weil sie die äußere Form der Umkehr ist, die Gott von uns fordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus sieht man, dass man Gott nicht nach eigenen Vorstellungen nahen soll, sondern auf dem Weg, den Er vorgelegt hat. Im ganzen Neuen Testament findet man daher folgende Regel, zu der es &lt;i&gt;eine einzige&lt;/i&gt; erwähnte Ausnahme gibt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1.) Der Herr sendet die Gemeinde mit dem Evangelium in alle Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2.) Das Evangelium wird durch Worte und Taten verkündigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3.) Menschen, die bereit sind ihr Leben zu ändern, bekennen ihre Sünden und lassen sich taufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4) Die getauften Menschen bilden eine Gemeinde, die wiederum vom Herrn Jesus gesandt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzige Ausnahme ist der Schächer am Kreuz, jener Verbrecher, der seine Sünden in seiner eigenen Todesstunde bereute. Er freilich wurde nicht getauft und starb mit der persönlichen Zusage des Herrn Jesus, errettet zu sein. Alle anderen Menschen jedoch wurden durch die Taufe in die Gemeinschaft derer aufgenommen, deren Sünden vergeben sind und die ein Leben im Gehorsam Gott gegenüber leben wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit es den Gläubigen möglich ist, Gott gemäß zu leben, müssen sie ihre alte Natur überwinden. &lt;b&gt;“Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach”,&lt;/b&gt; wurde zu einem Sprichwort. Darum gibt Gott jedem Christen den Heiligen Geist, um ihn von innen her zu verändern. Die Bibel nennt das eine &lt;b&gt;“neue Geburt”&lt;/b&gt;, der Mensch wird eine “neue Schöpfung”. Dieses Wunder steht in direktem Zusammenhang mit der Taufe; aber wiederum: Es ist nicht das Wasser, das die Wiedergeburt bewirkt, sondern Gottes Geist, der auf das Bekenntnis des Glaubens antwortet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Zusammenhänge sind so klar und einleuchtend, dass man sich wundert, warum heute die Tauffrage so unklar und verfremdet ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Kindertaufe&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Kirchen haben begonnen, Säuglinge zu taufen. Allerdings ist weitgehend unbekannt, dass diese Entwicklung erst Ende 2./Anfang 3..Jahrhundert in der westlichen Kirche begonnen hat, in der östlichen Kirche etwas später. Erst als die Kirche im 4.Jahrhundert Staatskirche wurde, wurde eine allgemeine Säuglings-taufe eingeführt. Wie aber passt diese zum Neuen Testament?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird getauft, &lt;b&gt;ohne&lt;/b&gt; dass der Täufling seine Sünden bekennt.&lt;br /&gt;Es wird getauft, &lt;b&gt;ohne&lt;/b&gt; dass der Täufling eine Predigt gehört, geschweige denn verstanden hat.&lt;br /&gt;Es wird dem Täufling Wiedergeburt und Errettung zugesagt, obwohl er sein Leben zu ändern &lt;b&gt;nicht &lt;/b&gt; zugesagt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund welcher Zusagen kann man dann diese “Taufen” als gültig bezeichnen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Notwendigkeit, sich biblisch taufen zu lassen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die biblische Taufe hängt unmittelbar mit der Frage zusammen, wie man ein Christ wird. Kann man sich als “Christ” bezeichnen, ohne die Ausrichtung des eigenen Lebens mit dem Wort Gottes verglichen zu haben? Wieviele “Christen” gibt es denn, die nicht nach dem Willen Gottes fragen und gedankenlos dahinleben wie jeder Heide sonst auch? Nein, Christ zu sein setzt eine Grundsatzentscheidung voraus, dem Herrn Jesus in allem nachzufolgen, was Er uns gezeigt hat. Seine Lebenseinstellung und Sein tadelloser Lebenswandel, Seine Gerechtigkeit und Seine Art zu lieben sind das Ziel, auf das Christen bewusst zustreben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo das nicht der Fall ist, da stimmt etwas Grundlegendes nicht. Es ist aber auch klar, dass man diese Grundsatzentscheidung zu einem neuen Lebenswandel nicht als Säugling treffen kann. Man muss hören und verstehen können, das eigene Leben infragestellen und abwägen, was die die Alternativen “errettet” und “verdammt” für einen persönlich bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Taufe ist die biblisch gebotene Form, diese Entscheidung öffentlich zu machen. Öffentlich ist diese Entscheidung deshalb, weil der daraus folgende andere Lebensstil sich deutlich von der Umgebung abheben soll. Jesus erwartet von uns, dass wir “das Licht der Welt” sein sollen; Menschen, an denen andere Menschen erkennen sollen, wie ein Leben nach Gottes Plan aussieht. Ohne diesem Lebenszeugnis ist jede Predigt kraftlos - und unsere eigener Glaube fragwürdig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr zum Thema Taufe gibt es unter: &lt;a href=&quot;/Taufe&quot;&gt;Taufe&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://gemeinde.christi.at/Taufe-Warum#comments</comments>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/65">Denkanstöße</category>
 <category domain="http://gemeinde.christi.at/taxonomy/term/67">Faltblatt</category>
 <pubDate>Wed, 24 Jun 2009 08:43:35 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">114 at http://gemeinde.christi.at</guid>
</item>
<item>
 <title>Wie viel ist genug? Denkanstoß zu Beichte und Buße</title>
 <link>http://gemeinde.christi.at/Beichte</link>
 <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Faltblatt als &lt;a href=&quot;/system/files/Falltblatt-Beichte.pdf&quot;&gt;PDF-Download&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wie viel ist genug? &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Über die Beichte und die Buße&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;In regelmäßigen Abständen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; empfiehlt die katholische Kirche zur Beichte zu gehen. Das ist gut so, denn im Lauf des Alltags sammeln sich ja allerlei größere und kleinere Sünden an. Da ist es gesund, einmal innezuhalten, das Gewissen zu erforschen und alles wieder zu bereinigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Dafür gibt es das Sakrament der Buße. Man geht also zum Priester und beichtet alle Missetaten. Der wiederum hört aufmerksam zu, spricht die Vergebung Gottes zu und legt &lt;b&gt;eine Buße&lt;/b&gt; auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Haben Sie sich je gefragt, warum?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; Warum wird einerseits die Schuld vergeben, andererseits eine Strafe auferlegt?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Das liegt daran, dass zwischen &lt;b&gt;Sünde und Schuld&lt;/b&gt; unterschieden wird. Das klingt jetzt etwas kompliziert, ist aber im Grunde ganz einfach. Wenn man eine Scheibe einschlägt, kann der Geschädigte zwar die Freundschaft aufrechterhalten, der Schaden muss jedoch beglichen werden. Es gibt also sowohl &lt;b&gt;Vergebung&lt;/b&gt; als auch &lt;b&gt;Wiedergutmachung.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Für die Vergebung ist Jesus am Kreuz gestorben, für die Wiedergutmachung muss der Sünder aufkommen. Der Priester legt nun eine der Schuld angemessene Buße auf (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Abs 1459 &amp;amp; 1460).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Folgende Bußen werden in Erwägung gezogen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Gebet&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;eine Gabe&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Werke der Barmherzigkeit&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Dienst am Nächsten&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;freiwilliger Verzicht&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Opferbringen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;geduldige Annahme des Kreuzes&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Schematisch dargestellt, sieht das dann so aus: &lt;a href=&quot;/system/files/Suende-Schuld.jpg&quot;&gt;(Illustration)&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wissen Sie, &lt;b&gt;ich glaube das nicht.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Darf ich Ihnen ein paar Fragen dazu stellen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Eine eingeschlagene Fensterscheibe hat einen klar definierten Preis. Wie berechnet man aber eine Lüge? Oder einen Ehebruch? Wie berechnet man eine Unterlassungssünde?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Ist es nicht so, dass jeder Priester die Buße verschieden “berechnet”? Bei dem einen “kostet” ein Vergehen 10 Vater Unser, bei einem anderen 15.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wann kann man wissen, dass eine Schuld (endlich) beglichen ist? Wie kann man wissen, wie viel nach dem Tod noch übrig bleibt zum “Nachsitzen”?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Bußen, die der Priester auferlegt und den Sünden? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Angenommen, ich beichte einen Ladendiebstahl. Legt die Strafe hier nicht der Gesetzgeber auf? Büße ich dafür nicht durch eine Geldstrafe oder Freiheitsentzug? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Was steht aber zwischen Gott und dem Sünder?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wie ist das aber, wenn Gott vergibt? Ist Gott so wie der, dem man die Scheibe eingeschlagen hat, der den Schaden auf Heller und Pfennig ersetzt haben will? Sagt Gott: “Ich vergebe dir, da hast du den Zahlschein; aber pronto, sonst gibt es Verzugszinsen!”??&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Was könnten wir Ihm, der doch alles hat und alles regiert, als Wiedergutmachung anbieten?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Aber sind die Bußleistungen nicht trotzdem gute Werke und Übungen?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Die Liste der möglichen Bußübungen klingt gut und beeindruckend. Und wer möchte sagen, da sei etwas falsch daran?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Und trotzdem: &lt;b&gt;Gebet als festgesetzte Strafe,&lt;/b&gt; stimmt das mit der Idee des Gebetes überein? Soll das Reden mit Gott nicht Ausdruck einer Vertrautheit mit dem Vater sein? Soll es nicht aus der Liebe kommen? Ist es wirklich Liebe, die hier dahinter-steckt, oder Furcht? Ist das Gebet hier freudig oder zähneknirschend?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Oder die guten Werke: &lt;b&gt;Ohne Liebe ist das alles nichts wert,&lt;/b&gt; schreibt Paulus (1. Kor 13,1-3). Warum soll Gott mit äußeren Werken zufrieden sein, wenn die innere Haltung dazu falsch ist?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Das schmälert nicht die Bedeutung solcher Werke, rückt sie aber ins rechte Licht!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Der Hintergedanke:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;“Auf diese Weise will die Kirche diesem Christen nicht nur zur Hilfe kommen, sondern ihn auch zu Werken der Frömmigkeit, der Buße und der Nächstenliebe anregen.” (Katechismus, Abs. 1478)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Mit anderen Worten: Wenn ein christliches Leben der Nächstenliebe schon nicht freiwillig und aus Liebe geschieht, sollen die Christen wenigstens durch auferlegte Bußen dazu gezwungen werden, solche guten Werke zu tun.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Der Weg Jesu Christi:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Als eine Sünderin zu Jesus kam, sie Seine Füße mit ihren Tränen wusch und mit ihren Haaren trocknete, sagte Er einfach: Deine Sünden sind vergeben. (Lk 7,48) Er legte ihr keine Buße auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Jesus geht von einer anderen Erwartung aus: &lt;b&gt;Wem wenig vergeben wird, der liebt auch wenig.&lt;/b&gt; (Lk 7,47)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Die Frau weinte bitterlich über ihre Sünden, und sie warf sich vor dem Heiland zu Boden, von dem sie Vergebung erhoffte. Hat sie Ihn reden hören? Hat sie vernommen, dass Er am liebsten bei den Sündern sitzt? Dann war Jesus die richtige Adresse für sie!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Sie ging nicht wie ein Sünder zum Priester, in der Erwartung jetzt eine dicke Strafe aufgebrummt zu bekommen. Sie ging zu Jesus, dem Freund der Sünder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Die Rechnung Jesu ist einfach: Wenn jemand wirklich traurig ist über sein verpfuschtes Leben, wenn Fehltritte und Sünden zu einem Problem geworden sind - Er vergibt einfach alles. Er verlangt keine weiteren Leistungen, Er spricht völlig frei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Er sagt sich: &lt;b&gt;Wem viel vergeben worden ist, der liebt auch viel.&lt;/b&gt; Und das ist das genaue Gegenteil dessen, was die katholische Kirche mit der Buße bezweckt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wie viel ist nun genug?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;“Jesus ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.”&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; (1. Joh 2,2)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Was Jesus am Kreuz getan hat, ist Vergebung und Sühnung in einem. Er leistete auch die Wiedergutmachung um eine persönliche und unmittelbare Beziehung mit Gott zu ermöglichen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;“Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und dem Menschen, der Mensch Jesus Christus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab.” &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;(1. Tim 2,5+6)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Jesus ist der Ansprechpartner für Sünder. Man braucht also keinen Termin bei einem Priester, keinen Beichtstuhl - auch keine Strafen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;“Die Strafe lag auf IHM zu unserem Frieden.”&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; (Jes 53,5)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Das macht die Gnade Gottes nicht etwa billig. An vielen Wegrändern stehen Kruzifixe, die uns daran erinnern, was Jesus durchmachen musste, um unsere Sünden zu vergeben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wenn uns diese Hingabe bewusst wird, dann verstehen wir erst, wie schwerwiegend unsere Sünden sind. Dann begreifen wir aber auch, wie sehr Gott uns liebt, dass Er uns auf diesem Weg befreit hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Sollte unser Herz darauf keine Antwort wissen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Hinkehr zur Vergebung der Sünden bedeutet auch Abkehr von der Sünde. Was als falsch erkannt wird, kann doch unmöglich unser weiteres Leben beherrschen dürfen! Natürlich bedeutet der Glaube an die Vergebung Jesu ein Leben in Seiner Liebe, um gute Werke zu vollbringen: Aus Liebe - nicht aus Furcht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 24 Jun 2009 07:43:37 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
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