Jeremiah 29:11
Das Lied von Hans Hut, einem Täufermissionar, der besonders in Österreich wirkte und 1528 im Gefängnis von Augsburg umkam, ist eine treffende Zusammenfassung des Evangeliums in 12 Liedstrophen. Hinterlegt ist das Video mit den Kupferstichen des hollandischen Märtyrerspiegels, wodurch die Kosten der Nachfolge Jesu illustriert werden:
Fels im Wandel der Zeiten
Die katholische Kirche ist in jedem Dorf präsent, und viele kennen keine andere Form des christlichen Glaubens. Doch wie christlich ist diese Kirche wirklich? Wie weit hat sie sich vom einfachen Evangelium bereits entfernt? Diese Dokumentation beschreibt vor allem anhand von Lebensberichten den großen Unterschied, den das Evangelium für hingegebene Katholiken (auch Priester) gemacht hat:
Dieser Film zeigt deutlich, wie Verführung funktioniert und derselbe Verführer, der einst die Menschen Gott entfremdete, auch heute verhindern will, dass wir zu unserem Schöpfer zurückfinden.
Die Frage nach dem Leid wird wohl in keinem anderen Kirchenlied so schön und tröstlich erörtert, wie in diesem von Paul Gerhard. Er selbst hat viel Schweres durchgemacht, und in diesen Strophen fasst er zusammen, was ihn darin aufrecht gehalten hat - und wie gut Gott trotz und in allem dennoch ist:
Der Wiener Zentralfriedhof ist einen ausgedehnten Spaziergang wert. Über den alten israelitischen Friedhof (beim Tor 1) gingen meine Familie und ich zu unserem Familiengrab im evangelischen Teil (Tor 3). Dabei betrachteten wir die Grabsteine und die Hoffnung beziehungsweise Hoffnungslosigkeit, die darauf zum Ausdruck gebracht werden. Darf ich Sie zu diesem Spaziergang mitnehmen?
Steine der Hoffnung (pps)
Meine Suche nach der Wahrheit
Als Kind wuchs ich in einem Dorf auf und wurde in einem sehr strengen Elternhaus im römisch-katholischen Glauben erzogen. Es gab in meinem Heimatort keine Alternative zu anderen religiösen Richtungen. So besuchte ich zwangsläufig die römisch-katholische Bekenntnisschule. Hier musste ich ganze auswendig gelernte Bibelabschnitte vortragen, ohne dass mir der Zugang zu einem persönlichen Glauben an Jesus Christus, auch nur annähernd, erklärt wurde. Den Grund sehe ich im nach hinein darin, dass die Lehre der Kirche damals „über Gottes Wort“ stand und heute immer noch steht!