Wehrlosigkeit

Die Falkensteiner Lieder 1540

Die sogenannten "Falkensteiner Lieder" sind von gefangenen Brüdern und Schwestern 1540 auf der Burg Falkenstein im Weinviertel gedichtet und gesungen worden. Die Burg ist zur Ruine verfallen, ihre Verfolger sind vergessen; doch die Nachfahren dieser Geschwister singen ihre Lieder noch heute. In beiliegendem PDF habe ich die 19 Seiten aus dem Liederbuch der Hutterischen Brüder eingescannt, die diese Erinnerungen enthalten: Die Falkensteiner Lieder (PDF)

Und wenn der böse Feind kommt? (Gedanken zur biblischen Wehrlosigkeit)

Die Bergpredigt ist das Stück des christlichen Glaubens, um das uns praktisch alle Religionen beneiden; selbst wenn man nur die Seligpreisungen kennt, so weiß man, dass dieses Lehrstück unseres Herrn Jesus durchdrungen ist von Sanftmut und Friedfertigkeit.

Mt 5,5: Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.
Mt 5,9: Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.

Alleine diese beiden Texte erlauben es einem Menschen nicht, Gewalt anzuwenden oder an Kriegen als Teil einer Kriegspartei teilzunehmen. Das wird weiter deutlich, wenn man andere Stellen der Bergpredigt hinzunimmt:

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