Menschen und Dinos (ppt) ... und wenn doch alles ganz anders ist? Die exakte Naturwissenschaft kann nur messen, was vorhanden ist, und durch wiederholbare Experimente Naturgesetze formulieren. Die Geschichtswissenschaft hat da und dort ein paar Funde, die jedoch nur einen Bruchteil der zu erforschenden Epoche darstellen. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Fünden, müssen sie durch logische Überlegungen, Vergleiche mit anderen Vorgängen der Vergangenheit und Gegenwart sowie unsicheren Mutmaßungen zu schließen suchen.
Ein Beipiel: Paulus bekam eine Liste an Fragen der Gemeinde Korinth, auf die er in einem Brief antwortete. Wir haben nur den Antwortbrief, der ein paar Hinweise auf die Fragen enthält. Außerdem sagt er, dass er ohnedies bald persönlich kommen würde, um die Fragen ausführlicher zu beantworten. Das bedeutet, dass wir uns den Zustand in Korinth nur sehr "ungefähr" vorstellen können; wie ein Historiker, können wir durch logische Überlegungen, Vergleiche und Mutmaßungen ein Szenario skizzieren, aber es bleibt vage (andererseits sind die Antworten in dem Brief auch ohne diesem Hintergund gut zu verstehen, denn er wurde auch für Menschen geschrieben, die an anderen Orten wohnten).
Die Evolutionstheorie ist eine Geschichtswissenschaft mit starker naturwissenschaftlicher Komponente. Viel wird über biologische Details geforscht, über Züchtung oder Beobachtung ausgewertet und all das sind - so weit wir es sehen können - Fakten. Sobald aber in die Vergangenheit extrapoliert wird, wo es nur mehr Knochen von ausgestorbenen Tierarten gibt, verlässt die Evolution die Ebene der Naturwissenschaft und wird zur Geschichtswissenschaft. Dass beispielsweise alle paar Jahre der Stammbaum des Menschen umgeschrieben wird, der Neandertaler heute nicht mehr wie ein Affe, sondern wie ein relativ moderner Mensch rekonstruiert wird, demonstriert die Unsicherheit dieser Überlegungen.
Gänzlich durcheinander kommt die Theorie jedoch, wenn es Funde gibt, die der Grundannahme widersprechen. Wenn man beispielsweise annimmt, dass die Saurier Jahrmillionen vor den menschen ausgstorben sind, dann genügt - im Grunde - ein einziger zweifelsfreier Fund, der zeigt dass Menschen mit Dinos Kontakt hatten, um diese Grundannahme zu widerlegen. In diesem Fall ist damit meines Erachtens das ganze Modell der Evolutionstheorie zweifelhaft geworden, auch wenn durch einen Fund allein nicht alle Fragen zum Ursprung gelöst werden können.
Wenn aber die Evolutionstheorie in einem wesentlichen Punkten widerlegt ist, dann ist wieder Raum gegeben, an Gott als Schöpfer zu glauben. Das für die Wissenschaft "frustrierende" daran ist, dass der Schöpfungsakt als ein einmaliges Handeln Gottes, sich der naturwissenschaftlichen Methode (Beobachtung, Experiment) entzieht. Man kann über die Schöpfung keine naturwissenschaftluichen Aussagen treffen. Aber muss man das überhaupt? Ist es nicht genug, die Schöpfung selbst zu studieren, um anhand der vielfältigen Werke die Weisheit und Größe Gottes zu erkennen? Wir müssen nicht blind an Gott glauben, wir dürfen sehen und glauben.
In dieser Präsention werden eine ganze Reihe an Funden gezeigt, von denen die meisten gut dokumentiert sind, einige aber auch umstritten - wie gesagt: Es genügt eigentlich ein einziger zweifelsfreier Fund. Sehen Sie selbst, und machen Sie sich ein Bild: Menschen und Dinos (ppt)
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| Menschen und Dinos.pps | 12 MB |