Gott mit neuen Augen sehen (Schwesterntreffen vom 5.3.2010)

von Dana: Manche Bilder von Gott sind uns sehr vertraut, z.B. Gott als Vater, Hirte, König – obwohl wir auch da noch neue Einsichten gewinnen können. Die letzten zwei Wochen haben wir bei der Andacht am Mittwoch verschiedene Bezeichnungen für Gottes Beziehung zu uns angeschaut, die im ersten Kapitel von Maleachi vorkommen. Was mir bei den Maleachi-Überlegungen neu war:

Gott als Vater, wir als Kinder: Neu war für mich die Überlegung, dass sich die Beziehung stark ändert, wenn ein Kind älter wird und dann erwachsen ist. Wie habe ich als Baby-Christ meinen Vater-Gott geehrt, wie jetzt nach vielen Jahren?
Gott als Meister, wir als Knechte: Für uns als Knechte ist das eine geschützte Stellung. Unser Auskommen ist gesichert, wir haben eine Identität und einen Beschützer.
Gott und seine Priester: Wir als Priester (allgemeines Priestertum) leben in besonderer Nähe zu Gott; unser Verhalten hat Konsequenzen für das ganze Volk/die ganze Gemeinde.
Gott als Statthalter, wir als Untertanen: Nicht nur mein persönlicher Gott; er schaut auf das Wohl der ganzen Gemeinde. Nicht immer geht es nur um den Einzelnen!

Jedes Bild allein greift zu kurz, um den großen Gott ganz zu beschreiben. Welche Bilder oder Vergleiche in der Bibel schauen wir seltener an, was können wir Neues über Gott lernen?

Gott als Gastgeber, Gärtner, Adler